Neue Baugrundstücke in Planung Noch kein Investor für Freifläche im Zentrum Lengerichs

Meine Nachrichten

Um das Thema Lengerich Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Das noch immer unbebaute Grundstück an der künftigen Heilbronnstraße in Lengerichs Ortsmitte soll für mögliche künftige Investoren attraktiver werden, dazu sollen Teile als nicht bebaubare Flächen zum Beispiel für Parkflächen ausgewiesen werden. Foto: Carsten van BevernDas noch immer unbebaute Grundstück an der künftigen Heilbronnstraße in Lengerichs Ortsmitte soll für mögliche künftige Investoren attraktiver werden, dazu sollen Teile als nicht bebaubare Flächen zum Beispiel für Parkflächen ausgewiesen werden. Foto: Carsten van Bevern

Lengerich. Das noch immer unbebaute knapp 1100 Quadratmeter große Grundstück an der künftigen Heilbronnstraße in Lengerichs Ortsmitte soll für mögliche künftige Investoren attraktiver werden. Dazu sollen Teile jetzt als nicht bebaubare Flächen zum Beispiel für Parkflächen ausgewiesen werden.

Im Zuge der über mehrere Jahre laufenden Sanierung der Lengericher Ortsmitte waren an der Mittelstraße auch zwei größere Wohn- und Geschäftshäuser abgerissen worden, um an dieser zentralen Stelle eine neue Verbindung zwischen alter und neuer Ortsmitte anlegen zu können. Zur Bebauung des an der künftigen Heilbronnstraße liegenden rund 1092 Quadratmeter großen Grundstücks sollten Investoren gefunden werden.

"Wir haben in den vergangenen Jahren auch mehrere Gespräche mit möglichen Investoren geführt, einmal standen wir kurz vor einem Vertragsabschluss", erklärte Lengerichs Samtgemeindebürgermeister Matthias Lühn auf Nachfrage unserer Zeitung. Aktuell laufen laut dem Verwaltungschef wieder "erfolgsversprechende Gespräche." Noch aber ist das Grundstück unbebaut.

Neuer Flächenzuschnitt

In den Gesprächen mit möglichen Bauherren habe sich aber herausgestellt, dass es sinnvoll wäre, Teile des mit knapp 1100 Quadratmeter recht großen Grundstücks als Freifläche zum Beispiel zur Anlage von Parkplätzen auszuweisen. Bisher war nach den im Bebauungsplan festgelegten Regelungen nur eine komplette Bebauung des Grundstücks möglich.

Im Zuge der geplanten Änderung sollen nun rund 300 Quadratmeter am Lütemannskamp und rund 28 Quadratmeter an der Mittelstraße aus dem überbaubaren Bereich genommen werden. "Die erforderlichen Planungsarbeiten möchten wir für knapp 2700 Euro vom Büro für Stadtplanung in Werlte durchführen lassen", erklärte Bauamtsleiterin Angelika Lügering auf der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. Die Ratsmitglieder stimmten diesem Vorschlag einstimmig zu.

Neue Baugrundstücke

Um die Nachverdichtung in Lengerich weiter zu fördern haben die Mitglieder des Rates ebenfalls den Plänen der Verwaltung zugestimmt, die Fläche zwischen der Schützenstraße und dem bestehenden Baugebiet Dinklagenkamp zu überplanen und dort Baugrundstücke auszuweisen. Auf den 20 Flurstücken stehen insgesamt 8400 Quadratmeter zur Verfügung, die Besitzverhältnisse sind dort laut Lühn geklärt. Die Planung schlägt laut einem Angebot ebenfalls des Werlter Büros mit gut 4900 Euro zu Buche. Die Planungszeit schätzte die Bauamtsleiterin auf rund ein halbes Jahr. "Das wäre gut, dann könnten einige Interessenten noch im kommenden Jahr mit dem Bau ihres Hauses beginnen", ergänzte Bürgermeister Gerd Wübbe.

Haus statt Spielplatz

Bei einer Enthaltung stimmten die Ratsmitglieder zudem noch für den vom Büro für Stadtplanung vorgelegten Vorentwurf zur Änderung des Bebauungsplans "Dreieck an der Hestruper Straße" – dort soll an der Straße Zum Höftersbusch der ehemalige Spielplatz künftig eingeschossig bebaut werden dürfen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN