Energetische Optimierung Historischer Hof Lindemann mit neuem Eingangsbereich

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Die 1764 gebaute Fachwerk-Hofanlage Lindemann in Gersten. Seit 1986 im Besitz der Gemeinde liegt er am Dorfplatz im Zentrum des Ortes, neben der Ortsfeuerwehr ist dort auch der Heimat- und Traditionsverein untergebracht. Foto: Petra EgbersDie 1764 gebaute Fachwerk-Hofanlage Lindemann in Gersten. Seit 1986 im Besitz der Gemeinde liegt er am Dorfplatz im Zentrum des Ortes, neben der Ortsfeuerwehr ist dort auch der Heimat- und Traditionsverein untergebracht. Foto: Petra Egbers

Gersten. Seit 1986 ist die 1764 gebaute Fachwerk-Hofanlage Lindemann im Besitz der Gemeinde Gersten. Jetzt ist der Eingangsbereich neu gestaltet und im Zuge der Maßnahme eine isolierte Eingangstür eingebaut worden.

Aus massivem und entsprechend solidem Fachwerk ist der Hof Lindemann im landwirtschaftlich geprägten Gersten rund um das Jahr 1764 errichtet worden. Gegenüber der Kirche und dem Kindergarten prägt die historische Hofanlage am Dorfplatz mit seinem Bauerngarten, angrenzender Scheune und dem Backhaus die Mitte des Dorfes.

1986 ist der Hof schließlich von der Gemeinde erworben worden. Es gibt Räume für die örtliche Feuerwehr; Backhaus und Scheune sowie an den Dorfplatz angrenzende Bereiche werden durch den vor 25 Jahren gegründeten Heimat- und Traditionsverein genutzt und gepflegt. Und es gibt den inzwischen traditionsreichen Landgasthof Lindemann inklusive Festsaal.

Schwere Pächtersuche

Ende 2004 stand der Betrieb des Landgasthofes allerdings auf der Kippe, nachdem der langjährige Pächter aus Altersgründen seine Tätigkeit beendet hatte. "Wir haben in dieser Zeit intensiv nach einem Nachfolger gesucht", erklärte der damalige Bürgermeister Aloys Bregen-Meiners seinerzeit in einem Gespräch mit unserer Redaktion. Es habe sich einfach nichts Passendes finden lassen. 

Daraufhin hatten die Mitglieder des Gemeinderates  "trotz vieler Bauchschmerzen" bereits beschlossen, den Hof Lindemann in ein Dorf- oder ein Bürgerhaus umzuwidmen. "Es war eigentlich alles klar zu diesem Schritt, als sich eines Tages Frau Wirth bei mir meldete und Interesse bekundete", so Bregen-Meiners. Ergebnis war: Der Gasthof wurde nach weiteren Investitionen seitens der Gemeinde weiter betrieben. 

Mit finanzieller Unterstützung von Innogy konnte jetzt die Eingangstür des im kommunalen Besitz befindlichen Landgasthof Lindemann in Gersten erneuert werden (von links): der stellvertretende Bürgermeister Hermann Beestermöller, die Wirtin Bärbel Götz, Franjo Reinke (Kommunalbetreuer von Innogy), Gerstens Bürgermeister Karl Köbbe und Ratsherr Stefan Kerk. Foto: Gemeinde Gersten


Das Haupthaus war dabei seit Mitte der 80er-Jahre bereits mehrfach umfassend saniert worden. Jetzt stand der Austausch der Eingangstür auf dem Programm, war doch die alte Türanlage in den vergangenen Jahren undicht geworden. Gerstens Bürgermeister Karl Köbbe bedankte sich nach den Angaben in einer Mitteilung von Innogy (RWE) für die Übernahme der Kosten für den Einbau einer vollisolierten Tür in Höhe von 3700 Euro durch das Energieunternehmen: „Wir hatten den Austausch der Eingangstür seit längerer Zeit geplant. Dank der finanziellen Unterstützung konnten wir das Vorhaben endlich in die Tat umsetzen. Uns ist es sehr wichtig, die verfügbare Energie effizient zu nutzen und dabei als gutes Beispiel für die Bürger voranzugehen.“

Der auch für Gersten zuständige langjährige Innogy-Kommunalbetreuer Franz-Josef Reinke erklärte bei der offiziellen Einweihung, dass das Unternehmen die Gemeinde auf dem Gebiet der rationellen Energieanwendung als langjähriger Partner gerne unterstütze: „Gemeinsam mit den Kommunen setzen wir so Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz um. Wir sehen in dieser Zusammenarbeit auch einen Beitrag für mehr Standortqualität in der Region.“


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