Auszeichnung des Landes Grundschule Handrup ist nun eine „Sportfreundliche Schule“

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Handrup. Die Grundschule Handrup darf sich fortan „Sportfreundliche Schule“ nennen. Wie die Schule mitteilt, sind ihr während eines Festaktes am 8. März 2018 ein entsprechendes Schild und ein Zertifikat überreicht worden.

Dass der Grundschule Handrup offiziell bescheinigt werde, wie sportlich sie ist, verdanke sie vor allem den kleinen Sportlern, den engagierten Sport- und Schwimmlehrerinnen sowie dem gesamten Team, welches im Unterricht und im Ganztagsbereich bewegungsgestalterische Elemente einbezieht, betonte Schulleiterin Marion Drögemöller. Sie hatte im Namen des Kollegiums viele Gäste begrüßt, unter ihnen die Regierungsschuldirektorin Maria Duisen, den Koordinator für Schulsport an der Landesschulbehörde Hans Sedlaczek, Samtgemeindebürgermeister Mathias Lühn, Handrups Bürgermeister Josef Mauentöbben und die stellvertretende Bürgermeisterin von Wettrup, Daniela Jacob.

Dank an Sportlehrerin

Drögemöller bedankte sich bei Sportlehrerin Gabi Lampe, die die Konzepte und Anträge im Auge habe und sämtliche sportliche Veranstaltungen organisiere. Bereits seit vielen Jahren biete die Grundschule Handrup den Kindern während des Vormittags Möglichkeiten an, sich zu bewegen. Und das nicht nur im Sportunterricht, wie Drogemöller erläuterte: „Musik und Sport sind zwei unserer Schwerpunkte an der Grundschule Handrup.“ Das demonstrierten während des Festaktes auch immer wieder die Schüler, zum Beispiel mit Tänzen, mit Hula-Hoop-Reifen oder auf Inlinern.

Frühsport an jedem Morgen

Drögemöller verwies auch auf das Programm „Bildung kommt ins Gleichgewicht“, welches seit fünf Jahren umgesetzt wird: Alle Kinder der Schule führten fünf Gleichgewichtsübungen vor, die jeden Morgen ritualisiert als „Frühsport“ gemacht werden. Das Gleichgewicht unterstütze körperliches Wohlbefinden und Gesundheit. Auch die Bewegung in den Pausen komme in der Grundschule Handrup nicht zu kurz. Das Außengelände sei weitläufig und unterschiedlich strukturiert. Da könne man oft beobachten, wie 20 Kinder gemeinsam Fußball spielen, 20 Kinder im Sandkasten buddeln und 20 Kinder ticken oder verstecken spielen.

Dank an den Tennisverein

Die Arbeitsgemeinschaften für die Klassen 3 und 4 beinhalten mindestens ein sportliches Angebot (Tischtennis, Inliner, Spiele, Schach, Tanz). Auch die Kooperation mit dem Tennisverein Handrup ermöglicht seit 2001 weitere sportliche Betätigung. Drögemöller bedankte sich bei Hubert Schwake, der jedes Jahr das Low-T-Ball-Turnier mit der Grundschule durchführe. Auch Hannelore Keuter und Karl-Heinz Herbers, ebenfalls vom Tennisverein, erhielten ein Dankeschön: Sie bieten seit 17 Jahren am Nachmittag das „Schultennis-Projekt“ an.

Geschenke der Gäste

Große Unterstützung böten die Elternschaft und der Förderverein. Beispielsweise sei 2010 die Umgestaltung des Schulhofes so möglich gewesen; zuletzt hatte es neue Tore für den Fußballplatz gegeben, heißt es in der Mitteilung der Schule. Die Elternratsvorsitzende Andrea Ahaus bedankte sich ihrerseits beim gesamten Team für die engagierte Arbeit und überreichte, ebenso wie die Landesschulbehörde ein Geschenk an die Kinder. Jede Klasse erhielt ein „Ridercar“ – ein Sportfahrzeug auf vier Rollen zur Stärkung der Koordination und zur Förderung der Bewegungsfreude. Die Gemeindevertreter übergaben den Kindern einen neuen Fußball und beteiligten sich finanziell an der Anschaffung weiterer Pausengeräte.


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