Diskussion nach Auflösung des ABC-Zuges 31 Einsätze der Feuerwehr Bawinkel

Von Felix Reis

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Ehrengäste und neue Mitglieder  bei der Feuerwehr Bawinkel. Foto: Felix ReisEhrengäste und neue Mitglieder bei der Feuerwehr Bawinkel. Foto: Felix Reis

Bawinkel. Die Situation nach der Abmeldung des ABC-Zuges Bawinkel war eines der beherrschenden Themen bei der Jahresdienstversammlung der Ortsfeuerwehr Bawinkel in der Gaststätte Müter.

Über Optionen, wie es weitergehen soll, wurde diskutiert. „Zurzeit werden intensive Gespräche zwischen allen zuständigen Stellen zu dem Thema geführt“, sagte Samtgemeindebürgermeister Matthias Lühn. „Wir müssen partnerschaftlich an einer Lösung arbeiten“, ergänzte er. Das betreffe auch einen Um- oder Neubau des Bawinkeler Feuerwehrhauses.

Langfristige Lösung finden

Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff und Brandabschnittsleiter Andreas Wentker berichteten aus Sicht der Kreisfeuerwehrführung über die Situation, die jetzt auf die Feuerwehren zukomme. Man sei dabei, hier schnellstens eine tragbare, langfristige Lösung zu finden. Man könne sich vorstellen, die vorhandenen Fahrzeuge bei Feuerwehren in den Abschnitten Nord, Mitte und Süd zu stationieren.

„Ohne Fachpersonal läuft hier aber gar nichts“, so Wentker. Zwölf Bawinkeler Bürger aus dem ehemaligen ABC-Zug haben Interesse signalisiert, in die Feuerwehr zu wechseln. Dann müssten aber auch die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden. Darüber sei man sich in der Feuerwehrführung einig.

Viele Stunden zusätzlich

„Zu 31 Einsätzen mussten die 46 Mitglieder der Einsatzabteilung 2017 ausrücken“, berichtete Ortsbrandmeister Reinhard Lübbers. Zwölf Lehrgänge zur Fort- und Weiterbildung wurden besucht und in der Grundschule die obligatorische Brandschutzerziehung der Kinder durchgeführt. Für die blinden Mitbürger sammelte man 1385 Euro.

„Die 13 Jungen und zwei Mädchen unserer Jugendfeuerwehr trafen sich zu 26 Dienstabenden“, sagte Jugendfeuerwehrwart Stefan Deters. Hier kamen neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung Spiel und Spaß nicht zu kurz. Die Betreuer leisteten 206 Stunden zusätzlich zum normalen Dienst ehrenamtlich. „Besonders interessant fanden die Jugendlichen die Besuche in der Rettungsleitstelle in Meppen und der Notaufnahme im Krankenhaus“, berichtete Deters weiter. Für die Ersatzbeschaffung eines gestohlenen Defibrillators beteiligte man sich an der Spendensammlung.

Keine Nachwuchssorgen

„Wir haben keine Nachwuchssorgen in unserer Wehr“, so Reinhard Lübbers. Er freute sich, Nick Poschmann, Fabian Prickaarts, Bernd und Lennard Triphaus sowie Timo Lenger als Mitglied in die Einsatzabteilung aufzunehmen. Für ein Probejahr begrüßte er Merle Konermann. Piet Langels als stellvertretender Bürgermeister und Bernd Triphaus, Ortsvorsteher von Klosterholte, dankten den Bawinkeler Feuerwehrleuten für ihre Arbeit und ihren Einsatz.

Zum Ersten Hauptfeuerwehrmann wurde Stefan Deters befördert. Das Niedersächsische Abzeichen für 25-jährige Mitgliedschaft erhielt Laurenz Lenger.


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