Neujahrsempfang in Bawinkel Lühn lobt starkes Ehrenamt in der Samtgemeinde Lengerich

Von Johannes Franke

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Samtgemeindebürgermeister Matthias Lühn sprach in Bawinkel und Lengerich über die vergangenen und zukünftigen Entwicklungen in den Gemeinden.

            
Foto: Johannes FrankeSamtgemeindebürgermeister Matthias Lühn sprach in Bawinkel und Lengerich über die vergangenen und zukünftigen Entwicklungen in den Gemeinden. Foto: Johannes Franke

Bawinkel. Lengerichs Samtgemeindebürgermeister Matthias Lühn hat während des Neujahrsempfangs in Bawinkel und einen Tag später in Lengerich auf ein „spannendes und ereignisreiches Jahr 2017“ zurückgeschaut.

Die Menschen fänden eine „sehr gute aktuelle Situation vor“, die aber viel zu oft schlechtgeredet werde. Für Lengerich und die Mitgliedsgemeinden sei es ein positives, ereignisreiches Jahr gewesen. Lühn verwies auf die „hervorragende Infrastruktur“ und wichtige Zukunftsthemen, was unter anderem den Breitbandausbau angehe. Die Glasfaserverlegungen seien zukunftsweisende, „intensiv angegangene Investitionen, deren Früchte wir bald ernten können“, so Lühn. Er verwies auf weitere notwendige Projekte und Sanierungen, kritisierte aber die „komplexen und komplizierten Ausschreibungsmodalitäten“, die für die Unternehmen und Verwaltung sehr viel Aufwand bedeuten würden. „Wir brauchen vereinfachte und vernünftige Ausschreibungsergebnisse, sodass sich für beide Seiten der Aufwand lohnt, denn sonst lässt man es sein“, so Lühn.

Finanzielle Unterstützungen im Schulbereich, für Sanierungen, Investitionen für die Feuerwehren in den Gemeinden machten nach seinen Angaben deutlich, wie sich die Samtgemeinde einbringt. Lühn bedankte sich bei den „Kameraden der Feuerwehr und dem Nachwuchs“ für ihr Engagement. Er dankte den Kameraden des ABC-Zuges Bawinkel, die sich in über 50 Jahren Katastrophenschutz „besondere Verdienste erworben und wertvolle Arbeit geleistet haben.“ Allen Ehrenamtlichen dankte er für ihr Engagement und bat darum, es auch zukünftig zu leisten.

Flüchtlingssituation „ruhiger“

Die Flüchtlingssituation vor Ort sei leicht rückläufig und „ruhiger geworden.“ Das ehrenamtliche Engagement jedoch sei jedoch immer noch hoch, um die notwendige Integration zu gestalten. „Ohne Unterstützung der Ehrenamtlichen kann die Verwaltung die Integration nicht leisten“, betonte Lühn und dankte dafür herzlichst. Kritik übte er an der Landes- und Bundesregierung hinsichtlich der „nicht immer konsequenten und nachvollziehbaren Abschiebungen oder des Bleiberechts.“ So würden Asylbewerber abgeschoben, andere manchmal jedoch, die „kein Interesse an Integration haben“, nicht zurückgeschickt. „Das muss sich ändern und vernünftige Lösungen müssen gefunden werden, denn sonst können wir die Situation für alle Beteiligten auf Dauer nicht positiv gestalten“, bemerkte der Samtgemeindebürgermeister. Auch den Wahlhelfern dankte er, denn „sie haben hervorragende Arbeit geleistet“.

Lühn verwies auf die „erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung“ in der Samtgemeinde. Die Steuereinnahmen hätten im laufenden Jahr die „Acht-Millionen-Grenze geknackt. „Zu verdanken haben wir das den „erfolgreichen Unternehmen mit ihren engagierten Mitarbeitern vor Ort“, lobte der Verwaltungschef. Ein stiller Dank galt dem verstorbenen Ehrenbürgermeister Karl Böker, der die Entwicklung der Samtgemeinde entscheidend mitgeprägt habe. Die Samtgemeinde Lengerich mit ihren Mitgliedsgemeinden könne positiv in die nähere Zukunft blicken. „Denn in diesen sozial engagierten und gesellschaftlich intakten Gemeinden sind wir gut aufgestellt“, so Lühn, der allen ehrenamtlich Tätigen, dem Gemeinderat, Mitarbeitern und ehrenamtlichen Bürgermeistern dankte.

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