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Szenario mit zwei Vermissten Disconebel hilft bei Lathener Feuerwehrübung

28.02.2017, 08:16 Uhr

Kein echter Rauch, sondern Disconebel musste herhalten, um einen Kellerbrand in den früheren Gebäuden der Firma Haustechnik Sanen-Piper vorzutäuschen. Die Feuerwehr Lathen übte darin die Rettung zweier vermisster Menschen.

Unter Federführung des Gruppenführers Andreas Haake wurde das gesamte Gebäude vernebelt, um realitätsnah üben zu können. Wie die Feuerwehr Lathen in einer Pressemitteilung mitteilte, setzten die Rettungskräfte dafür mehrere Atemschutztrupps ein, denn die Suche nach zwei Menschen war Teil des Übungsszenarios.

Mithilfe einer Wärmebildkamera und weiterer verschiedener Suchtechniken wurde einer der Vermissten im Verlauf der Übung gefunden und mit einer Fluchthaube nach draußen an die frische Luft gebracht. Für die Rettung des zweiten Vermissten brauchten die Lathener Feuerwehrleiter eine Drehleiter, denn er befand sich im Obergeschoss. Parallel zu der Suche nach den beiden Menschen musste das Feuer gelöscht werden. Darum kümmerte sich ein Atemschutztrupp im Kellerbereich.

Neben der Rettung und Brandbekämpfung war es Aufgabe der Einsatzkräfte, die neuen Digitalfunkgeräte anzuwenden und das Funkkonzepts des Landkreises Emsland umzusetzen. Dabei kam es insbesondere auf die Kommunikation zwischen den eingesetzten Trupps und der Einsatzleitung vor Ort an. „Insgesamt zufrieden“ zeigte sich die Wehrführung unter der Leitung von Ortsbrandmeister Thomas Haake und seines Stellvertreters Thomas Rensen mit dem Ablauf der Übung. Allerdings sind kleine Defizite festgestellt worden, die in der nächsten Zeit abgestellt werden sollen.