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Satzungsänderung in Renkenberge Künftig zwei unter 25-Jährige im Schützenvorstand

Von Hermann-Josef Döbber | 08.12.2015, 20:41 Uhr

Im Renkenberger Gemeindehaus blickten 90 Mitglieder des St. Hubertus-Schützenvereins auf das Vereinsjahr 2015 zurück. „Es waren zwölf Monate mit vielen Höhepunkten“, sagte der Vorsitzende Wilhelm Stubbe. Eine Änderung der Vereinssatzung sieht vor, dass dem Führungsgremium auch zwei Mitglieder unter 25 Jahren angehören sollen. „Damit wollen wir den Zusammenhalt im Verein weiter verbessern und vom frischen Wind profitieren“, so Stubbe.

Nach seinen Worten hat es an den Schützenfesttagen gleich drei besondere Ereignisse gegeben. „Die Schützenkapelle Wippingen war bei uns zum 20. Mal präsent, die befreundete Kompanie aus Melstrup nahm zum 30. Mal am Festumzug teil und zum 40. Mal waren die Tinner Jäger-Musikanten da, um mit ihrer Musik unser Schützenfest zu bereichern.“ Respekt zollte Stubbe den Musikern, die aus diesem Anlass einen Bayrischen Abend unter dem Motto „Freundschaft über Generationen“ gegeben hätten. „Rund 300 Zuhörer erlebten ein zünftiges Fest.“

Mit Blick auf die Veranstaltung im kommenden Jahr sagte der Vorsitzende, dass man im Führungsgremium übereingekommen sei, die bisherige Regelung mit zwei Kapellen beim Festumzug beizubehalten. „Weitere Musikgruppen im Mai zu bekommen, gestaltet sich schwierig, und die aus weiterer Entfernung kosten viel Geld.“

Im Berichtsjahr sind Stubbe zufolge neben der Pflege der Kontakte sowohl intern als auch mit den Nachbarvereinen verschiedene Schießwettbewerbe durchgeführt und besser als in den Vorjahren angenommen worden. Dabei entschied Ehrenpräsident Ernst Stein das Ehrenscheibenschießen für sich, das Ortspokalschießen gewann die Mannschaft „Dreieck.“ An der Ferienpassaktion beteiligten sich etwa 40 Kinder.

Seine Anerkennung zollte der Vorsitzende dem Bürgerschützenverein Niederlangen von 1833 für eine „souveräne Durchführung des Kaiserschießens zum 50-jährigen Bestehen der Samtgemeinde Lathen.“ Nach Stubbes Worten zeichnet sich eine Neuauflage ab, „aber konkret wurde noch nichts beschlossen.“

Dem von Mathias Kock vorgelegten Bericht der Sportschützenabteilung war zu entnehmen, dass die Renkenberger inzwischen seit 31 Jahren der Schieß-Clubvereinigung Lathen und Umgebung angeschlossen sind. Ernst Stein und Karl Lögermann seien aus Vereinssicht die besten Schützen gewesen. Sie wurden ebenso wie weitere erfolgreiche Schützen geehrt.

Bei den Wahlen unter der Leitung von Gerd Schulte wurden die bisherigen Amtsinhaber Wilhelm Stubbe (Vorsitzender), Heiner Bojer (zweiter Vorsitzender), Christian Pünt (Schriftführer), Matthias Niehoff (stellvertretender Schriftführer), Matthias Kock (Kassenwart) und Stefan Wessels (stellvertretender Kassenwart) einstimmig en bloc in ihren Ämtern bestätigt. Zum erweiterten Vorstand gehören Karl Schwering, Hans Stubbe, Norbert Brink, Markus Kock, Werner Kramer, Klaus Speller sowie als Neulinge Johannes Terfehr und Maximillian Lögermann.