Ein Artikel der Redaktion

Salonensemble gastiert in Niederlangen „Wie einst in schönern Tagen“

20.09.2011, 13:18 Uhr

Unter dem Titel „Wie einst in schönen Tagen – Musik und Worte aus der guten alten Zeit“ ist eine Veranstaltung des Heimatvereins Niederlangen im Bürgerhaus Alte Schule über die Bühne gegangen.

Es war eine Premiere: Erstmals fand im Bürgerhaus der Emsgemeinde eine Veranstaltung im Rahmen der alljährlichen Niedersächsischen Musiktage statt. Mit dem Salonensemble der Musikschule des Emslandes hatte man gleich einen Glücksgriff getan.

Die Resonanz auf die Einladung war entsprechend gut. Und um es gleich vorwegzusagen: Einen angemesseneren Rahmen als die „gute Stube“ des Bürgerhauses Alte Schule hätte man sich für die Darbietungen nicht vorstellen können.

Der gastgebende Heimatverein und die vier Musiker Dirk Kummer, Felix Hammer, Eduardo Sweerts und Bruno Sommer sowie die Gesangssolistin Christina Hilbers zauberten gemütliche Kaffeehausatmosphäre: Bei Kaffee und Kuchen boten sie auf einem Ausflug in die „gute alte Zeit“ zwischen 1870 und 1920 eine abwechslungsreiche und niveauvolle Melange aus Wiener Melodien, unterhaltsamer Klassik und – von Dirk Kummer vorgetragen – entsprechenden kleinen literarischen, vergnüglichen Köstlichkeiten.

Mit dem schwungvollen Walzer „Hereinspaziert“ eröffneten sie den musikalischen Reigen. Im weiteren Verlauf des Nachmittags erklangen unter anderem „Dein ist mein ganzes Herz“ von Franz Lehár, die „Regentropfen-Prelude“ von Frédéric Chopin, das „Neapolitanische Ständchen“ von Gerhard Winkler und der „Schiebermax“ von Walter Kollo. „Meine Lippen, sie küssen so heiß“ verriet Christina Hilbers. Die junge Sängerin begeisterte nicht nur mit dieser Melodie aus Franz Lehárs Operette „Giuditta“, sondern auch mit seinem berühmten „Vilja-Lied“ aus „Die lustige Witwe“. Die Zuhörer dankten dem Ensemble mit lang anhaltendem Beifall.