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Arbeitsgemeinschaft historische Landwirtschaft Blühwiese in Niederlangen trotzt der extremen Trockenheit

Von pm | 18.08.2019, 15:25 Uhr

Ein Naturschauspiel ist derzeit in Niederlangen an der „Neerlanger“ Lake zu beobachten. Auf einem Areal von etwa 3000 Quadratmetern sorgt eine Vielzahl von verschiedenen Pflanzen dafür, dass sich Bienen, Wespen, Hummeln und andere Insekten dort niederlassen und wohlfühlen.

Die bunte Blütenpracht ist das Ergebnis der jährlichen Blühwiesen-Initiative der Arbeitsgemeinschaft (AG) Historische Land- und Forstwirtschaft des Heimatvereins Niederlangen unter der Leitung von Hubert Albers.

Im Frühjahr legte die Gruppe die mit Pferden bearbeitete Fläche per Hand an. Nun überzeugte sie sich ob der gelungenen Blütenpracht. Vor einigen Monaten war die Fläche noch schwarzer Acker; nun blüht sie in voller Pracht, heißt es in einer Mitteilung des Heimatvereins.

„Natürlich haben die Pflanzen auch hier unter der extremen Trockenheit gelitten, trotzdem hat sich das Saatgut relativ gut entwickelt, sodass die Insekten ihre gebotene Nahrungsquelle gefunden und angenommen haben“, stellte AG-Sprecher Albers fest.

Zudem seien derartig angelegte Blühflächen auch ein wichtiger Lebensraum für Vögel und Kleinsäuger, die besonders während der Brutzeit für Aufzucht und Gedeihen des Nachwuchses lebensnotwendig sind. „Selbst das Niederwild wie Fasane, Rebhühner, Hasen oder Kaninchen profitieren von der hier angelegten Naturfläche“, so Alber. Sie biete ihnen ein beliebtes Rückzugsgebiet und diene im Winter als willkommene Nahrungsquelle.