5000 Euro für Sögeler Hospiz Motorradgottesdienst in Oberlangen erzielt Rekordspende

Von Anna Heidtmann

5000 Euro haben die Veranstalter des Motorradgottesdienstes in Oberlangen an den Hospizverein Sögel gespendet. Unser Bild zeigt (von links) Hermann Hebbelmann, Michael Strodt sowie Irmgard und Christoph Hebbelmann. Foto: Anna Heidtmann5000 Euro haben die Veranstalter des Motorradgottesdienstes in Oberlangen an den Hospizverein Sögel gespendet. Unser Bild zeigt (von links) Hermann Hebbelmann, Michael Strodt sowie Irmgard und Christoph Hebbelmann. Foto: Anna Heidtmann

heid Oberlangen. Mit einer Spende in Höhe von 5000 Euro haben die Veranstalter des 15. Motorradgottesdienstes (MOGO) in Oberlangen einen weiteren Rekord aufgestellt. Der Geldbetrag ging in diesem Jahr an den Verein Sögeler Hospiz.

„Das war bislang das beste Ergebnis, das wir je erzielt haben“, freuten sich die Eheleute Irmgard und Hermann Hebbelmann. Seit 2003 organisieren sie den MOGO und werden dabei von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern unterstützt. In der Bikerszene hat sich der Gottesdienst mit Fahrzeugsegnung und anschließender gemeinsamer Ausfahrt über die Jahre hinweg zu einer festen Größe entwickelt. An die 600 Motorräder wurden diesmal auf dem Kirchvorplatz und in den Seitenstraßen gezählt. „Auch wenn nicht alle tief gläubig sind, der kirchliche Segen zum Saisonstart ist den meisten Teilnehmern ein wichtiges Anliegen“, erzählt Hermann Hebbelmann.

Sögeler Hospizverein 1999 gegründet

Der Erlös der Veranstaltung, den die Motorradfans traditionell für einen guten Zweck spenden, kommt in diesem Jahr dem Sögeler Hospizverein zugute. „Eine Spende von 5000 Euro erhalten wir nicht alle Tage, das ist der Hammer“, sagte der Vereinsvorsitzende Michael Strodt bei der Geldübergabe und bedankte sich für die großzügige Unterstützung. Der 1999 gegründete Verein, der sich ausschließlich über Spenden finanziert, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Sterbende und Trauernde zu begleiten. Dabei kümmert er sich nicht um die Aufgaben im Bereich der Medizin oder Pflege, sondern im Mittelpunkt seiner Arbeit steht nach Aussage des Vorsitzenden das Bemühen, „Menschen als Menschen nahe zu sein“. „Ziel unserer Arbeit ist es nicht, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den verbleibenden Tagen mehr Leben“, so Strodt. Das erhaltene Geld werde für die Aus- und Fortbildung der ehrenamtlich tätigen Hospizbegleiter verwendet.

Erneute Auflage am 5. Mai 2018

Mit einer erneuten Auflage am 5. Mai 2018 wollen die Eheleute Hebbelmann die Erfolgsgeschichte des MOGO im kommenden Jahr fortsetzen. „Das Ganze ist ein Gemeinschaftsprojekt von vielen, vielen Mitwirkenden“, sagte Hermann Hebbelmann und dankte allen, die durch ihr Engagement zum Gelingen des Tages beigetragen hätten.


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