Mitgliederzahl auf 74 gestiegen Heimatverein Lathen-Wahn mit erstem Jahr zufrieden

Einstimmig im Amt bestätigt wurde der Vorstand des Heimatvereins Lathen-Wahn mit (stehend, von links) Anni Timmer, dem Vorsitzenden Norbert Holtermann, Ingrid Kohout sowie (sitzend, von links) Berthold Diek, Hubert Foppe und Hermann Dierkes. Foto: Hermann-Josef DöbberEinstimmig im Amt bestätigt wurde der Vorstand des Heimatvereins Lathen-Wahn mit (stehend, von links) Anni Timmer, dem Vorsitzenden Norbert Holtermann, Ingrid Kohout sowie (sitzend, von links) Berthold Diek, Hubert Foppe und Hermann Dierkes. Foto: Hermann-Josef Döbber

Lathen-Wahn. Der Heimatverein Lathen-Wahn blickte im Wahner Eck im Rahmen der Generalversammlung auf sein erstes Vereinsjahr zurück. Die Gründung fand im März 2016 im Hinblick auf die Feiern zum 75-jährigen Bestehen der Ortschaft statt.

„Ich denke, wir haben das bislang super gemeistert, es ist viel passiert“, sagte der Vorsitzende Norbert Holtermann. Innerhalb eines Jahres sei der Verein von 34 Gründungsmitgliedern auf aktuell 74 angewachsen. Dadurch werde belegt, dass die Gründung unbedingt nötig gewesen sei.

Die jetzige Zusammenkunft sei eine gute Gelegenheit, Danke zu sagen für die vielen Aktionen zum Jubiläum. „Das waren das eindrucksvolle und kreative Schmücken der Ortschaften Rupennest, Kathen-Siedlung, Ströhn und Wahn, für das Mitmachen bei den vielen Veranstaltungen und ganz besonders für die hervorragende Stimmung im Ort“, so der Vorsitzende. Dieser gab sich überzeugt, dass alles zusammen mit der neuen Ortschronik dazu beigetragen habe, dass die Gäste einen bleibenden, positiven Eindruck von der Ortschaft bekommen hätten. Auch sei die Dorfgemeinschaft weiter zusammen gewachsen.

In die Zukunft schauen

Jetzt gelte es, so der Vorsitzende, in die Zukunft des Vereins zu schauen. Mit das Wichtigste sei, auch weiterhin Fotos zu sammeln, zu digitalisieren und Geschichten aufzuschreiben, um die Ortsgeschichte zu archivieren. Ein weiteres Thema in diesem Jahr sei die Aufarbeitung der Schulchronik Rupennest und Lathen-Wahn. Es gelte, die handschriftlich angefertigten Chroniken beginnend im Jahre 1941 bis zur Schulschließung 1996 mit weiteren Fotos zu bereichern.

Einen festen Platz im Verein soll auch „Alt-Wahn“ bekommen. Dorthin soll in Kürze eine Radwanderung starten und unter der Leitung von Willi Massbaum eine Führung stattfinden. Da Massbaum bald mit seiner ehrenamtlichen Tätigkeit aufhören und bis dahin gleich mehrere Nachfolger ausbilden wolle, damit sein Wissen nicht verloren geht, sei die Teilnahme sehr wichtig.

Tanz im November

Aufbauend auf den Jubiläums-Heimatabend 2016 unter dem Motto „Dans up de Deel“ gebe es am ersten Novemberwochenende im Zusammenarbeit mit der Spielvereinigung Lathen-Lahn eine Neuauflage. Diesmal laute das Motto „Rock and Roll der 50er- und 60er-Jahre.“

Der Vorsitzende wünscht sich, dass sich die Oldtimer-Freunde bald zusammentun und noch in 2017 die ersten „Ausfahrten“ auf den Weg bringen. Ein Thema im Verein sei ferner der Männerchor, der zur Jubiläumsfeier spontan zusammengestellt wurde. „Durch die Bank“ hätten sich die Teilnehmer bereit erklärt, mit ihrem plattdeutschen Gesang in einem „Projektchor“ weiterzumachen.

„Dorfgespräch“ soll bleiben

Ein fester Programmpunkt bleiben soll auch das „Dorfgespräch“, zu dem sich erstmals 2015 die Vertreter von Vereinen und Gruppen zwecks Terminabsprachen zusammenfanden. Rechtzeitig sollen in diesem Kreis die Weichen für 2021 gestellt werden, wenn die St.-Antonius-Gemeinde, die KfD und KJJB ihr 75-jähriges Bestehen feiern können.

Schriftführer Hubert Foppe erinnerte in seinem Tätigkeitsbericht an die Erstellung der Ortschronik, die schnell vergriffen war und neu aufgelegt werden musste, den Dorf-Flohmarkt rund um die Pfarrkirche, den Aufbau von Kontakten zum Dachverband und Nachbarvereinen und die Teilnahme am Jubiläum 75 Jahre Rastdorf, wo zahlreiche „Alt-Wahner“ eine neue Heimat fanden. Die Jubiläumsfeiern in Lathen-Wahn seien in „klassischen“ Fotobüchern und mit Videos festgehalten und während des „historischen Frühschoppens“ zum Abschluss der Festlichkeiten der Öffentlichkeit präsentiert worden.

Vorstand bestätigt

Kassenwartin Ingrid Kohout trug den ersten Kassenbericht vor, den Willi Wilkens und Stefan Griesen geprüft hatten. Bei den Wahlen blieb alles wie gehabt. Neben Kohout gehören dem Führungsgremium Norbert Holtermann (Vorsitzender), Berthold Diek (Stellvertreter), Hubert Foppe (Schriftführer) sowie Anni Timmer und Hermann Dierkes (Beisitzer) an.


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