Geschichte des Industrieparks Neue Jahresschrift in Niederlangen vorgestellt

Über die neue Jahresschrift von Niederlangen freuen sich (von links) Hermann Ottens, Franz Kremer, Ulrike Küppers und Alfons Robbe. Foto: Heimatverein NiederlangenÜber die neue Jahresschrift von Niederlangen freuen sich (von links) Hermann Ottens, Franz Kremer, Ulrike Küppers und Alfons Robbe. Foto: Heimatverein Niederlangen

Niederlangen. Der Heimatverein Niederlangen hat die 23. Jahresschrift „Neerlangen use Heimat“ vorgestellt. Sie dreht sich unter anderem rund um den Industriepark an der Autobahn 31.

Nachdem der Vorsitzende, Alfons Robbe, die rund 150 Besucher begrüßt hatte, eröffneten „Die Emsschipper“, ein maritimer stimmgewaltiger Männerchor aus Heede, den Abend mit dem Erkennungslied „Heeder Wind“. Anschließend eroberten Frieda und Lenchen, alias Marielies Kummer aus Papenburg und Karin Middeldorff aus Heede, die Bühne und unterhielten die Zuhörer mit wahren Geschichten aus dem Alltag.

Recherche im Industriepark

Ulrike Küppers stellte die 23. Jahresschrift vor. In der druckfrischen Ausgabe erkunden die Leser Seite für Seite den Industriepark an der Autobahn 31 in dem Karl-Heinz Weber und Hans Albers für sie recherchiert haben. Dort hat sich in den letzten Jahren enorm viel getan. Küppers erinnert sich, „als mein Mann und ich vor 20 Jahren aus dem Ruhrgebiet kommend das erste Mal an der Abfahrt 18 von der Emsland-Autobahn abfuhren, stand auf dem riesigen Areal nur ein einziges großes Schild auf dem zu lesen war, dass hier ein Industriegebiet entstehen soll.“ Bei dem damaligen Besiedelungsbild in der Region habe sie sich das nicht so recht vorstellen können. Aber im Lauf der Jahre habe dort ein Betrieb nach dem anderen seine Zelte aufgeschlagen, eine Halle gebaut und den Einstieg in die Selbstständigkeit gewagt. „Er hat sich positiv entwickelt und erweitert. Einige Unternehmen expandieren sogar weltweit – nach dem Motto: Niederlangen und der Rest der Welt“, fügte sie hinzu. In der 22. Ausgabe hatte sie das Industriegebiet Luddenfehn, das sich in Niederlangens Ortsmitte angesiedelt hat, vorgestellt.

Rückblick auf besondere Ereignisse

Natürlich sind neben dem Rückblick auf besondere Ereignisse und Themen des vergangenen Jahres auch wieder Berichte aus den örtlichen Vereinen und Gemeinschaften in dem Jahrbuch zu finden. Küppers bedankte sich bei allen Akteuren, die in den vergangenen Jahren zuverlässig und pünktlich mit dazu beigetragen haben, diese Lektüre durch ihre Beiträge lebendig zu halten. Die ersten druckfrischen Ausgaben des neuen Heimatbuches werden alljährlich an verdiente Mitglieder des Vereins vergeben, so kündigte Robbe den eigentlichen Höhepunkt des Abends an. In diesem Jahr hatte der Vorstand die Schmiedemeister Franz Kremer, Hermann Ottens und Hermann Schmees ausgewählt, die jeden Mittwoch in der „Ollen Schmäe – der alten Schmiede“ an der Schulstraße das Feuer anheizen, das Eisen gefügig machen und nützliche Dinge entstehen lassen.

Die Jahresschrift ist bei den Vorstandsmitgliedern des Vereins, den umliegenden Geschäften sowie der Tankstelle Plagge in Niederlangen zum Preis von 15 Euro erhältlich.


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