Eisenbahnmuseum Bochum macht mit Transrapid-Museumspläne in Lathen sollen 2017 starten

Das Thema Transrapid soll in Lathen museal aufgearbeitet werden, auch wenn der TR 09 die Gemeinde im kommenden Jahr abtransportiert werden wird. Foto: Gerd SchadeDas Thema Transrapid soll in Lathen museal aufgearbeitet werden, auch wenn der TR 09 die Gemeinde im kommenden Jahr abtransportiert werden wird. Foto: Gerd Schade

Lathen. In Sachen Transrapid-Museum verkündete Karl-Heinz Weber (CDU), Bürgermeister der Samtgemeinde(SG), dass die Kommune „Anfang 2017 die museale Aufbereitung angehen“ wolle.

„Ich hoffe, dass alle gemeinsam enttäuscht sind, dass der Transrapid auf das Gelände der Wurstfabrik Kemper verbracht wird“, sagte Weber mit Blick auf die Ausschreibung zum Verkauf des TR 09, bei der die SG leer ausging. Neuer Eigentümer wird nun die Firma Kemper in Nortrup im Landkreis Osnabrück. „Wir hätten uns gewünscht, dass er Teil unseres Museums wird“, so Weber weiter. Der Plan der SG war und ist es, Vorgängerfahrzeuge des Transrapids auszustellen und über Elektromobilität zu informieren. Auf dem Gelände des Besucherzentrums befindet sich die Firma Intis, die mit dem technischen Prinzip der Schwebebahn Tests in diesem Bereich macht.

Der Kontakt zu Professor Wolfgang Fiegenbaum, Stiftungsvorstand des Eisenbahnmuseums Bochum, das unterstützender Mitbieter im Verkaufsverfahren gewesen war, bestehe weiter. „Wir müssen gucken, wie das für uns touristisch befruchtend sein kann“, sagte Weber. In Planung seien etwa regelmäßige Dampflokfahrten mit dem Ziel Transrapid-Museum beziehungsweise Teststrecke. Eine weitere Idee sei es, Touristen mit der Hümmlinger Kreisbahn nach Sögel oder Werlte zu bringen.

Ebenfalls mit Beginn des kommenden Jahres soll die Hümmling-Bahnstrecke über eine Länge von 9,6 Kilometern zwischen Sögel und Werlte saniert werden. In Lathen sollen zwei Anschlussgleise – je 750 Meter lang – vollständig ersetzt werden.


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