Neujahrsempfang Oberlangen plant Bau einer Turnhalle mit Niederlangen

Von Andrea Schmees

Neubürger der Gemeinde Oberlangen mit der Gitarrengruppe St. Laurentius und den politischen Vertretern. Rechts Bürgermeister Georg Raming-Freesen. Foto: Andrea SchmeesNeubürger der Gemeinde Oberlangen mit der Gitarrengruppe St. Laurentius und den politischen Vertretern. Rechts Bürgermeister Georg Raming-Freesen. Foto: Andrea Schmees

asc Oberlangen. Beim dritten Oberlangener Neujahrsempfang begrüßte Bürgermeister Georg Raming-Freesen (CDU) alle Neubürger, die Asylbewerber sowie alle Vertreter der Gruppen und Vereine in der Gemeinde Oberlangen. Er bedankte sich bei Bernhard Rößing und Josef Rohling, die als „Willkommenshelfer“ jedes Vierteljahr die Neubürger in Oberlangen besuchen.

Beim Ausblick auf das Jahr 2016 berichtete Raming-Freesen von dem geplanten Bau einer neuen Turnhalle beim Sportgelände. Die Mehrzweckhalle in Niederlangen sei „abgängig“. Die neue Turnhalle ist ein gemeinsames Projekt der Gemeinden Niederlangen und Oberlangen. „Seitens der Samtgemeinde Lathen erfolgt keine finanzielle Beteiligung“, so Raming-Freesen. Die Grundstücksverhandlungen für den Standort der Halle seien bereits abgeschlossen. Den beiden Gemeinderäten seien bereits einige Entwürfe für einen Neubau vorgestellt worden.

Raming-Freesen teilte mit, dass nach 13 Jahren nun der Verkauf der Ferienhausgrundstücke beim Hof Beel angelaufen sei. Von 19 Grundstücken seien bereits 13 verkauft und sechs vorgemerkt.

Gulfscheune für altersgerechtes Wohnen

Auch Oberlangen habe sich mit dem Thema demografischen Wandel zu befassen, so der Bürgermeister. Die Gesellschaft altere, und deshalb sei angedacht, in den nächsten Jahren durch Umnutzung einer Gulfscheune altersgerechtes Wohnen anzubieten. Interessierte könnten sich bei der Gemeindeverwaltung melden.

Negative Nachrichten zu Beginn des Jahres 2015

Raming-Freesen schilderte, dass das Jahr 2015 für die Oberlangener nicht sehr erfreulich begonnen habe. Die Ausweisung weiterer Windkraftanlagen sei nicht möglich gewesen und das regionale Entwicklungskonzept für das EU-Förderprogramm „Leader“ sei nicht bewilligt worden. Außerdem habe die örtliche Bäckerei schließen müssen. „Von den negativen Nachrichten lassen wir uns aber nicht ermutigen“, so der Bürgermeister.

Samtgemeindebürgermeister Karl-Heinz Weber(CDU) und der Flüchtlingsbeauftragte Ismet Hajrizi stellten die Flüchtlingssituation in der Samtgemeinde (SG) Lathen vor. Derzeit sind mehr als 150 Männer, Frauen und Kinder in der SG untergebracht. Bis Ende März erhöhe sich die Zahl um weitere 90, so Weber.

Bald 19 Asylbewerber

Hajrizi ist seit Mitte September 2015 als Flüchtlingsbeauftragter beschäftigt. Er stammt gebürtig aus dem Kosovo und lebt in Lathen. Zu seinen Aufgaben gehört die Betreuung und Unterstützung der Asylbewerber. In der Gemeinde Oberlangen leben derzeit sechs Asylbewerber. In der nächsten Zeit werden zwei weitere Wohnungen bezogen, sodass dann 19 Asylsuchende in Oberlangen untergebracht sein werden. Es werde weiterhin Wohnraum gebraucht und über alternative Unterbringungsmöglichkeiten nachgedacht, so Weber.

Kienmoorweg für 25000 Euro ausgebaut

Der stellvertretende Bürgermeister Heiner Ottens (CDU), wies in seinem Rückblick darauf hin, dass der Kienmoorweg in Oberlangen-Moor für 25000 Euro ausgebaut worden sei und der Kindergarten St. Laurentius ein neues Dachbekommen habe. Der „BoJe-Verbund“ habe ein neues Seelsorgeteam und 37 junge Leute aus Ober-/Niederlangen empfingen von Bischof Franz-Josef Bode das Sakrament der Firmung.

Zudem erwähnte Ottens, dass die 1. Herrenfußballmannschaft des SV Langen nach 37 Jahren in die Kreisliga aufgestiegen sei und der Missionsförderkreis sein 20-jähriges Bestehen gefeiert habe.

Für eine musikalische Untermalung der Veranstaltung sorgte die Gitarrengruppe der Kirchengemeinde St. Laurentius Ober-/Niederlangen.


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