Playmobil im Gründerzentrum Miniwelten in Lathen öffnen am 28. Juni

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Ein Teil des Miniwelten-Bauteams: Hermann Bröring aus Lathen, Jürgen Eden, Marietta Eden, Hedwig Nintemann, Judith, Maresa und Ina Eden sowie Walter Nintemann aus Neudersum. Foto: Susanne Risius-HartwigEin Teil des Miniwelten-Bauteams: Hermann Bröring aus Lathen, Jürgen Eden, Marietta Eden, Hedwig Nintemann, Judith, Maresa und Ina Eden sowie Walter Nintemann aus Neudersum. Foto: Susanne Risius-Hartwig

Lathen. Seit Gründonnerstag, also dem 2. April, wird in dem 280 Quadratmeter großen Abschnitt des Gründerzentrums in Lathen gewerkelt. Am Sonntag, 28. Juni, hat die Öffentlichkeit erstmals Gelegenheit, sich die Miniwelten aus Playmobil vom Rheder Jürgen Eden anzusehen.

Die Gemeinde hat ausrangierte Schultische zur Verfügung gestellt. Diese mit Spanplatten versehen, bilden die Ebene für eine riesige Fantasiewelt, die an die beliebten „Wimmelbücher“ erinnert. In den Reiterhöfen, Feenwelten, Einkaufszentren und Ritterburgen, die sich mit einem Hafen, einer dicht befahrenen Autobahn und einem Airport abwechseln, findet der aufmerksame Beobachter liebevoll gestaltete Szenen. Ein Papstbesuch mit Papamobil, eine Ratssitzung, eine Demonstration, eine Razzia und Baustellen mit Stau auf der Autobahn, wie im echten Leben. 3000 Figuren wuseln durch 20 bunte Themenwelten.

(Weiterlesen: Playmobil-Ausstellung im Gründerzentrum in Lathen)

Daran, dass die private Sammlung den Umzug vom heimischen Dachboden in Rhede nach Lathen größtenteils heil überstanden habe, hätten viele Hände mitgearbeitet, bedankte sich Initiator Eden. So hat seine Frau, Maresa Eden, die Ritterfestspiele und eine mittelalterliche Stadt gestaltet. Tochter Judith erschuf pastellfarbene Feenwelten und die beiden anderen Töchter bauten Einfamilienhäuser auf. Familie Eden war am Wochenende oft mit dem Wohnmobil in Lathen und auch manchen Feierabend in der Woche hat der Journalist investiert.

Daneben gab es acht bis zehn Helfer, von denen manche spontan und einmalig, andere kontinuierlich am Entstehen der Miniwelten beteiligt waren. Ihnen ist Eden sehr dankbar: „Ein 17-Jähriger aus Aschendorf war dabei und zwei junge Mädels aus Rhede haben sich den Reiterhof vorgenommen.“ Ruhig und sehr detailliert hätten zum Beispiel die Nintemanns aus Neudersum mitgearbeitet und den Hafenbereich sowie die Schiffe übernommen. „Es war eine schöne Erfahrung, solche Unterstützung zu bekommen“, sagte Eden. Bei allen, die in irgendeiner Weise mitgeholfen haben, sei es der Bauhof der Gemeinde oder der Heimatverein Niederlangen, der die Ausstellung betreuen wird, sowie bei vielen anderen will er sich bei der offiziellen Eröffnung Samstag, 27. Juni, bedanken.

Der Spielzeugsammler hofft, dass sich weiterhin Menschen finden, die Spaß an den Spielwelten haben. Denn auch, wenn die Ausstellung jetzt zu 95 Prozent steht, „ganz fertig werden wir nie.“ Es solle immer wieder Veränderung geben. Eine Westernstadt und etliche Zirkuszelte warten in Umzugskartons noch auf ihren großen Auftritt. Die Landwirtschaft früher und heute, ein Jahrmarkt, Besonderheiten für die dunkle Jahreszeit – Eden hat viele Ideen, wie er die Ausstellung so präsentieren kann, dass sich ein Wiederkommen lohnt.

Die Miniwelten in Lathen/Niederlangen, Feldkoppel, direkt an der A31 sind sonntags von 14.30 bis 17.30 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet. Der Eintritt kostet 3,50 Euro für Erwachsene und 1,50 Euro für Kinder. Der Preis für eine Familienkarte beträgt 8 Euro. Die Anschlussstelle Lathen von der A31 ist bis auf Weiteres gesperrt, daher wird die Anfahrt über Sustrum empfohlen.

Weitere Infos unter www.miniwelten-lathen.de


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