Am 13. Mai „Bayrischer Abend“ Renkenberge feiert mit seinen „Tinner Jägern“

Meine Nachrichten

Um das Thema Lathen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Auf zahlreiche Besucher beim „Bayrischen Abend“ freuen sich (von links) Heiner Bojer, Wilhelm Stubbe, Schriftführer Christian Pünt, Ludwig Fischer, Clemens Gerdes und Dirigent Florian Gerdes. Foto: Aloys SchulteAuf zahlreiche Besucher beim „Bayrischen Abend“ freuen sich (von links) Heiner Bojer, Wilhelm Stubbe, Schriftführer Christian Pünt, Ludwig Fischer, Clemens Gerdes und Dirigent Florian Gerdes. Foto: Aloys Schulte

Renkenberge. Ihre 40-jährige enge Verbundenheit feiern am 13. Mai die Schützen Renkenberge und das Blasorchester „Tinner Jäger“ ab 19 Uhr mit einem „Bayrischen Abend“.

Wenn der Vereinsvorsitzende Wilhelm Stubbe und Clemens Gerdes von der Musikertruppe aus Tinnen in Erinnerungen schwelgen, wird deutlich, dass sich in den vier Jahrzehnten mehr als eine intensive Geschäftsbeziehung entwickelt hat. Es sind echte Freundschaften entstanden.

1975 traten die „Jäger“ zum ersten Mal beim Jubiläumsfest der 1950 gegründeten Hubertus-Schützen auf. Seitdem sind die Musikanten, die sich der Egerländer Musik in der Tradition von Ernst Mosch verschrieben haben, beim Volksfest in der Gemeinde mit rund 700 Einwohnern nicht mehr wegzudenken.

Bürgermeister Heiner Bojer war vor 40 Jahren bei der Vorstandssitzung dabei, als entschieden wurde, dass für das Jubiläum „etwas Besonderes“ her musste. Der Kontakt kam schließlich über den Festwirt zustande. „Uns war klar, das die Truppe teurer als andere ist, aber dafür auch hochwertige Musik abliefert“, so Bojer. Zum Regentenwechsel von Franz Timmer auf Bernhard Schwering feierten die Tinner dann auf dem Schützenfest ihre Premiere, die sich als voller Erfolg erwies, der bis heute anhält. Das wird am 9. und 10. Mai beim diesjährigen Fest nicht anders sein.

Das Lied „Drei weiße Birken“ ist laut Vereinschef Stubbe schon so etwas wie die Nationalhymne Renkenberges geworden. „Das ist immer der Kracher, der für tolle Stimmung sorgt.“ Sogar die Jungen und Mädchen aus dem Kindergarten könnten das Lied schon mitsingen.

Aber nicht nur die Schützen sind froh, dass sie die „Jäger“ haben, auch die Mitglieder des Orchesters möchten ihre Auftritte nicht mehr missen. Dirigent Florian Gerdes, der auch Tenorhorn spielt, schätzt die besondere Atmosphäre im Festzelt und beim Umzug. „Wir sind nicht nur die Begleitmusik, sondern eine der Hauptattraktionen. Das Publikum geht immer super mit und das macht einem als Musiker einfach Spaß.“ Sein Vater Clemens sieht das genauso. Er hat seit 39 Jahren keinen Auftritt in Renkenberge versäumt.

Die Truppe aus Tinnen (Stadt Haren) rückt immer schon am Samstag zum Fest an. Zwei Bläser begleiten bei der Messe am Morgen Heiner Bojer an der Orgel in der Kirche , danach geht es im Umzug durch die Gemeinde und anschließend ins Zelt. Dort ist dann laut Dirigent Gerdes nicht nur Egerländer, sondern auch Partymusik angesagt – von Helene Fischer bis Udo Jürgens.

Zu dem 1970 gegründeten Ensemble gehören inzwischen auch sieben „Jägerinnen“. Die Palette an Instrumenten reicht von Tuba und Hörnern über Querflöte und Klarinetten bis zum Schlagzeug. Vier Mitglieder wechseln sich beim Gesang ab.

Beim „Bayrischen Abend“ am Mittwoch nach dem Schützenfest soll die Freundschaft zwischen Kapelle und Verein bajuwarisch zünftig gefeiert werden – unter anderem mit einem Wettbewerb im Holzsägen.

Weitere Nachrichten aus der Samtgemeinde Lathen finden Sie unter www.noz.de/lathen .


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN