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Zwei Menschen in Lebensgefahr Drei Schwerverletzte nach Unfall in Niederlangen

Von Hermann Hinrichs

Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Montagvormittag auf dem Autobahnzubringer zwischen Niederlangen und der A31 gekommen. Foto: FeuerwehrZu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Montagvormittag auf dem Autobahnzubringer zwischen Niederlangen und der A31 gekommen. Foto: Feuerwehr

Niederlangen. Ein folgenschwerer Verkehrsunfall hat sich am Montagvormittag gegen 10 Uhr auf der Kreisstraße 156 in Niederlangen ereignet. Zur Versorgung der drei Schwerverletzten waren auch zwei Rettungshubschrauber zum Unfallort gerufen worden.

Den ersten Ermittlungen der Polizei zufolge, wollten ein Lastwagen und ein dahinter befindlicher Pkw vom Autobahnzubringer nach links in die Lathener Straße abbiegen. Beide Fahrer verlangsamten die Fahrzeuge und setzten den Blinker, als von der Fahrer eines Mazdas mit hoher Geschwindigkeit die beiden Fahrzeuge überholte. Als sich der Mazda neben dem Lkw befand, scherte dessen Fahrer nach links aus. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderten der Mazda und der Lastwagen in den Seitenraum der Straße, wo sie gegen mehrere Bäume prallten.

Der Lkw-Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Der 23-jährige, Fahrer des Mazda aus Fürth konnte sich aus dem Fahrzeug befreien. Er kam mit schweren Verletzungen in das Krankenhaus nach Sögel. Den 29-jährigen Beifahrer musste die Feuerwehr Lathen mit schwerem Gerät aus dem Wagen befreien. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik nach Lingen gebracht. Nach Auskunft der Ärzte besteht Lebensgefahr.

Bei dem zweiten Mitfahrer in dem Pkw handelte es sich um einen 39-jährigen Mann aus Twist, der hinten gesessen hatte. Er wurde während des Unglücks aus dem Fahrzeug geschleudert. Der zweite angeforderte Rettungshubschrauber bracht ihn in eine Klinik nach Groningen. Auch bei ihm besteht Lebensgefahr.

Freiwillige Feuerwehr Lathen war mit drei Fahrzeugen und 16 Mann vor Ort. Zudem gehörten zum Großaufgebot der Rettungsdienste drei Krankenwagen, ein Notarztwagen sowie die beiden Rettungshubschrauber aus Groningen und Rheine. Ebenfalls im Einsatz waren die Polizei und die Straßenmeisterei.