Erweiterung am „Wittbergsfeld“ Renkenberge gibt Baugebietsplanung ab

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Den Startschuss für die Erweiterung des Baugebietes „Wittbergsfeld“ in Renkenberge gaben Hans Grönloh (vorn, links) und Heiner Bojer (vorn, rechts) zusammen mit (hinten, von links) Eva-Maria Schulte, Gerhard Schulte und Karl-Heinz Weber. Foto: Anna HeidtmannDen Startschuss für die Erweiterung des Baugebietes „Wittbergsfeld“ in Renkenberge gaben Hans Grönloh (vorn, links) und Heiner Bojer (vorn, rechts) zusammen mit (hinten, von links) Eva-Maria Schulte, Gerhard Schulte und Karl-Heinz Weber. Foto: Anna Heidtmann

Renkenberge. Auch in Zukunft will die Gemeinde Renkenberge ein ausreichendes Angebot an Baugrundstücken zur Verfügung stellen. Mit dem Abschluss eines städtebaulichen Vertrages zwischen der Gemeinde und der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) ist jetzt der Startschuss für die geplante Erweiterung des Baugebietes „Wittbergsfeld“ gefallen.

Gemäß dem von Bürgermeister Heiner Bojer und dem NLG-Projektleiter für Grundstücksmanagement und Agrarstruktur, Hans Grönloh, unterzeichneten Vertragswerk entwickelt die Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Gemeinde das neue, etwa 10000 Quadratmeter umfassende Baugebiet. Als Erschließungsträgerin übernimmt die NLG sämtliche anfallenden Aufgaben bis zur Baureife. Diese reichen vom Grundstückserwerb über die Bauleitplanung, Vermessung und Erschließung bis hin zur Vermarktung der zehn Baugrundstücke, die eine Größe von jeweils 750 bis 800 Quadratmetern aufweisen sollen. Alle Einzelheiten erfolgen dem NLG Projektleiter zufolge jedoch in Absprache mit der Verwaltung.

Es ist das erste Mal in Renkenberge, dass Baulandflächen nicht von der Gemeinde selbst erworben und veräußert werden. Eine Kapitalvorfinanzierung wäre für Renkenberge schwer gewesen und hätte den laufenden Haushalt über einige Jahre hinweg geschwächt, erklärte Bojer. „Ich bin sicher, es ist die richtige Entscheidung, um auch in Zukunft für andere wichtige Investitionen liquide zu bleiben und dadurch das Dorfleben attraktiv zu gestalten“, begründete er die Ratsentscheidung für eine Kooperation.

Auf dieselbe Art soll auch eine Baugebietserweiterung im Ortsteil Melstrup-Siedlung durchgeführt werden. Besonders Familien mit mindestens einem Kind sollen im Ort gehalten werden. Um das zu erreichen, bezuschusst die Gemeinde den Grundstückserwerb mit fünf Euro je Quadratmeter.


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