Kavalkade über abgeerntete Felder 245 Reiter bei Fuchsjagd in Oberlangen


Oberlangen. Zur alljährlichen Oberlangener Fuchsjagd trafen sich diesmal 245 Reiter und sieben Kutschenbesatzungen, die bei sonnigem Herbstwetter einen schönen Tag erlebten.

Treffpunkt war morgens die Hans-Albers-Ranch, von der die Kavalkade auf Reitwegen und über abgeerntete Felder in die Weiten der heimischen Gemarkung zog. In mehreren Feldern strebten die Gruppen jeweils ihren Pausen entgegen, entweder in Galoppaden, flottem Kutschentrab oder gemächlichen Schrittpassagen. Verpflegt wurden die Feld-und-Wiesen-Reiter von einem fleißigen dreißigköpfigen Helferteam.

Es ist die Grundregel der Oberlangener Fuchsjagd, Reiter aller Couleur und Pferde aller Rassen und Gewichtsklassen zuzulassen, sodass das Teilnehmerfeld wieder ein buntes Bild bot: Da ritt der Englischreiter neben dem Ponymädchen ohne Sattel, und der gelernte Vielseitigkeitsreiter nahm Gelegenheit, sich von stilechten Cowboys in die Kunst der „amerikanischen Reitweise“ einweihen zu lassen.

Wie jedes Jahr begeisterte auch diesmal wieder zum offiziellen Schluss des Tages ein spannendes Fuchsschwanzgreifen die zahlreichen Zuschauer an Determanns Feld; immerhin gab es dramatische Ritte zu bewundern und für die Aktiven in drei Disziplinen Pokale zu gewinnen. Bei den Damen siegte Tanja Hackmann aus Oberlangen; bei den Herren-Junioren Thomas Schulte-Otto aus Haren/Ems und bei den Herren-Senioren Peter Schulte Übermühlen aus Bückelte.

In einer besonderen Ehrung überreichten die Veranstalter Hermann und Simone Albers die höchste Auszeichnung der Oberlangener Fuchsjagd, das „Goldene Pferd“, an Sonja Gerdes aus Oberlangen, die vor ein paar Tagen als frisch gekürte Deutsche Meisterin im Speed-Rodeo dem Golddorf alle Ehre machte.