Acht Millionen Euro investiert Schleuse Hilter ist bis Jahresende saniert

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Bei „laufendem Betrieb“ wurde die Schleuse Hilter generalüberholt. Derzeit werden Restarbeiten wie die Pflasterung rund um die Schleusenkammer durchgeführt. Im Hintergrund ist die neue Brücke zu erkennen, die über eine Tragfähigkeit von 30 Tonnen verfügt. Das bisherige Brückenbauwerk durfte maximal mit zwölf Tonnen belastet werden. Es wird abgerissen. Foto: Jürgen EdenBei „laufendem Betrieb“ wurde die Schleuse Hilter generalüberholt. Derzeit werden Restarbeiten wie die Pflasterung rund um die Schleusenkammer durchgeführt. Im Hintergrund ist die neue Brücke zu erkennen, die über eine Tragfähigkeit von 30 Tonnen verfügt. Das bisherige Brückenbauwerk durfte maximal mit zwölf Tonnen belastet werden. Es wird abgerissen. Foto: Jürgen Eden

Hilter. Die Grundinstandsetzungsarbeiten an der Schleuse Hilter stehen kurz vor dem Abschluss. Voraussichtlich bis zum Jahresende soll das rund acht Millionen Euro teure Projekt beendet werden. Einige Restarbeiten werden bis zum kommenden Frühjahr durchgeführt.

Nach Worten von Projektleiter Jürgen Grabau von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung Bremen (WSV) konnte die Anlage damit für die kommenden 30 bis 40 Jahre zukunftssicher gemacht werden. Dabei handelte es sich um den sechsten Baustein des Projektes „Grundinstandsetzung der Schleusen an der Dortmund-Ems-Kanal-Nordstrecke“ (DEK). „Wir sind froh, dass die Arbeiten trotz des laufenden Schiffsverkehrs durchgeführt werden konnten“, sagte Grabau.

Zu den Projektzielen zählte nach seinen Worten nicht nur die Ertüchtigung der Anlage, sondern auch die Erhöhung der Ausfallsicherheit und die Vorbereitung für die Fernbedienung der Anlage mit elektrotechnischen und nachrichtentechnischen Komponenten wie Überwachungskameras. So kann auch die Schleuse Hilter von der Leitzentrale in Meppen gesteuert und überwacht werden.

Zu den Kernarbeiten zählte der Ersatz der Schleusentore sowie der Füll- und Entleerungseinrichtungen und Antriebe. In den Jahren 2006/2007 wurde die Schleuse in Meppen-Varloh „generalüberholt“. Im Jahr 2007 folgte die Schleuse Bollingerfähr in Heede. Nach einigen Jahren weiterer Vorbereitungen, Planungen und Ausschreibungen konnte die WSV im Jahr 2012 mit der Schleuse Düthe in Lathen die Serie der Grundinstandsetzungen fortsetzen. Im vergangenen Jahr war die Schleuse Hüntel an der Reihe, bevor schließlich in diesem Jahr die Schleuse Hilter zukunftsfähig gemacht wird. Einher mit den Arbeiten in Hilter ging auch die Errichtung einer neuen Straßenbrücke über die Schleuse.


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