Stand auf der Kirmes Willkommensregion hat sich in Oberlangen vorgestellt

Vertreter der "Willkommensregion Nördliches Emstal" informierten über ihr Vorhaben auf der Kirmes Oberlangen. Foto: Andrea SchmeesVertreter der "Willkommensregion Nördliches Emstal" informierten über ihr Vorhaben auf der Kirmes Oberlangen. Foto: Andrea Schmees

Oberlangen. Die sogenannte "Willkommensregion Nördliches Emstal", zu der die Samtgemeinden Lathen und Dörpen, die Gemeinde Rhede sowie die Städte Papenburg und Haren gehören, hat sich auf der Kirmes in Oberlangen vorgestellt.

Wie Lathens Samtgemeindebürgermeister Karl-Heinz Weber erklärte, sei es das Ziel der Willkommensregion, mit den „neuen Nachbarn“ zusammenleben und die Region nachhaltig zu stärken. Hierzu beteiligten sich die Gemeinden des nördlichen Emstals an dem vom Land Niedersachsen geförderten Programm Ländliche Veränderungsprozesse (LVP). 

Die Vertreter der Samtgemeinde Lathen in der Steuerungsgruppe „Ländliche Veränderungsprozesse“ präsentierten den Kirmesbesuchern in Oberlangen den Verfahrensstand und warben um Mitwirkung in den einzelnen Bereichen und Unterprogrammen. 

Anhand von sechs Fragekarten sind auf der Kirmes Ideen und Wünsche der Einheimischen und Zugewanderten für ein gutes Zusammenleben abgefragt worden. Diese Karten wurden in sieben Sprachen übersetzt. Ein Glücksrad mit fair gehandelten und regionalen Produkten und besonders die von Flüchtlingen aus der Samtgemeinde Lathen zubereiteten und angebotenen Spezialitäten aus deren Herkunftsländern unterstützten die Aktion.

"Die Menschen sollen sich in unseren Orten wohlfühlen, unsere Gesellschaft bereichern, ihr und unser Leben mitgestalten und sich einbringen können, denn dann wird die Region nicht nur stark bleiben, sondern auch in Zukunft erfolgreich sein." Diesen Wunsch äußerten Daniela Köttker von der Samtgemeindeverwaltung und die Bürgermeister Hermann Albers (Niederlangen), Georg Raming-Freesen (Oberlangen) und Heinz-Hermann Hoppe (Sustrum). 

Wer Lust und Interesse hat, sich in den Prozess einzubringen und eigene Ideen umzusetzen, kann sich dazu bei Daniela Köttker von der Samtgemeinde Lathen, unter Telefon 05933/6641 melden.

Neben dem Projekt des Ländlichen Veränderungsprozesses ist in der vergangenen Woche auch das erste ANNET-Büro im nördlichen Emstal vorgestellt worden. Das Agile Netzwerk Nördliches Emstal, kurz ANNET, soll Menschen sowohl über einen angebotenen Raum als auch über das Internet die Möglichkeit zur Vernetzung und zum Austausch bieten. Analog oder digital alles ist denkbar. 

Auch dieses Projekt, das eine Laufzeit bis Ende 2021 hat, wird mit gut 205.000 Euro aus Mitteln des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums gefördert.


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