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„Starthilfe in die Selbstständigkeit“ IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf zu Gast im Gründerzentrum Lathen

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IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf (Mitte) besuchte gemeinsam mit Vertretern der Samtgemeinde Lathen und der Volksbank Emstal die Unternehmer im neuen Gründerzentrum. Foto: Eva KöbbemannIHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf (Mitte) besuchte gemeinsam mit Vertretern der Samtgemeinde Lathen und der Volksbank Emstal die Unternehmer im neuen Gründerzentrum. Foto: Eva Köbbemann

evkö/pm Niederlangen. Zu Besuch im Gründerzentrum im Gewerbegebiet an der A31 ist am Donnerstag Marco Graf, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, gewesen. Gemeinsam mit Vertretern der Samtgemeinde Lathen und der Volksbank Emstal verschaffte er sich einen Überblick über die verschiedenen Unternehmen, die sich hier angesiedelt haben.

Am 16. März vergangenen Jahres ging der erste Spatenstich zum Bau des Gründerzentrums über die Bühne. Damals war Marco Graf dabei, doch seit seinem letzten Besuch ist viel passiert.

Mittlerweile sind 1600 Quadratmeter von insgesamt 2780 Quadratmetern Produktions- und Büroflächen vermietet. Die Kosten für die Miete sind im Gründerzentrum besonders niedrig, wie Lathens Samtgemeindebürgermeister Karl-Heinz Weber erklärt: „Wir wollen mit dem Zentrum kein Geld verdienen, aber auch keines verlieren, sondern jungen Unternehmern ein Sprungbrett für die Selbstständigkeit bieten, ohne dass sie ein finanzielles Risiko eingehen müssen.“ Gleichwohl verspreche sich die Gemeinde natürlich Einnahmen aus der Gewerbesteuer.

Um das Projekt zu finanzieren, wurde auf das Dach des Zentrums eine Fotovoltaikanlage montiert, die eine Einspeisevergütung von 120000 Euro im Jahr bringen soll; so können die Räume für etwa einen Euro pro Quadratmeter an die Unternehmer vermietet werden.

Mieterin der ersten Stunde ist Jessica Reyes-Rodriguez, die im Gründerzentrum ihre Modemarke „Queen and Princess“ voranbringt. Zur gleichen Zeit zog auch Thomas Fehrmann mit seiner Marketing- und Werbeagentur in die Räumlichkeiten ein. Anfang 2011 folgte Familie Schomaker mit Metallbauarbeiten und Reparatur von Landmaschinen sowie die Firma Noordrek aus Winschoten, die Metallbau-Lagerbühnen vertreiben. Im März zog die Firma H.T.G. Wohnungsbau ein. Neuester Mieter ist das Unternehmen WTC, die Maschinen an- und verkaufen.

Großes Lob für das Projekt fand Marco Graf. Das Gründerzentrum sei eine gute Möglichkeit, jungen Unternehmern eine Starthilfe in die Selbstständigkeit zu geben. Besonders positiv sei dabei die exponierte Lage an der Autobahn 31. Er freute sich zudem darüber, nun neue Mitglieder in der IHK begrüßen zu dürfen, und forderte sie gleichzeitig dazu auf, die zahlreichen Dienstleistungen der IHK auch in Anspruch zu nehmen. In diesem Zusammenhang wies Graf daraufhin, dass die IHK auch Beratungen für Existenzgründer anbietet.


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