Prämien werden ausgezahlt Klimaschutz: 3365 Euro für Lathener Schulen

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Die Samtgemeinde Lathen belohnt ihre Schulen für deren Aktivitäten im Zuge des Projektes "Klimaschutz an Schulen" der Energieregion Hümmling. Dazu zählt unter anderem die Senkung der Heizkosten. Foto: dpaDie Samtgemeinde Lathen belohnt ihre Schulen für deren Aktivitäten im Zuge des Projektes "Klimaschutz an Schulen" der Energieregion Hümmling. Dazu zählt unter anderem die Senkung der Heizkosten. Foto: dpa

Fresenburg. Die Schulen der Samtgemeinde (SG) Lathen erhalten insgesamt 3365 Euro an Prämien für ihre Bemühungen rund um den Klimaschutz. Zudem hat der SG-Rat am Dienstagabend in Fresenburg beschlossen, einen Teil der gestiegenen Kosten für die Mittagsverpflegung an den Schulen aus der eigenen Kasse zu zahlen.

Die allgemeine Vertreterin des Samtgemeindebürgermeisters, Daniela Köttker, berichtete dem SG-Rat, dass im Rahmen eines Projektes der Energieregion Hümmling, Schulen dazu aufgerufen waren und sind, aktiv Klimaschutz zu betreiben. Die Bemühungen der Schüler und Lehrer sollten nun durch Prämien belohnt werden. Das dafür nötige Geld stammt Köttker zufolge vom Bundesumweltministerium, das das Projekt mit 40 Prozent der Kosten bezuschusse, und von der Samtgemeinde.

Heizkosten um zehn Prozent gesunken

Köttker verdeutlichte den Erfolg der Schulen in der Samtgemeinde anhand der Heizkosten. Diese seien im Zeitraum von 2013 bis 2017 um 9,1 Prozent gesunken. Dieser Aspekt sei für die Höhe der Prämien allerdings nicht ausschlaggebend. Vielmehr werde ein Berechnungsmodell angewendet, dass besonders auch die Aktivitäten der Schulen berücksichtige. "Es gibt eine Grundprämie von 300 Euro pro Schule und einen Satz von 0,50 Euro je Schüler  sowie eine Leistungsprämie, die sich nach den Aktivitäten in den Schulen bemisst", erläuterte Köttker das Zustandekommen des Betrags. Für die Samtgemeinde Lathen ergebe sich ein Gesamtbetrag in Höhe von 3365 Euro, der an die Schulen ausgezahlt werden könne.

Klimaschutz kommt in der Realität an

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Heinz-Hermann Hoppe verdeutlichte, dass es wichtig sei, schon im Kindesalter den Klimaschutz zu verankern. SPD-Ratsmitglied Simon Reuter bestätigte indes aus seinem eigenen Erleben als Lehrer, dass die Schüler selbst darauf achten würden, dass am Ende des Unterrichts die Heizung heruntergedreht und das Smartboard ausgestellt werde. "Das Ziel dieses Projektes kommt in der Realität an", so Reuter. Der Samtgemeinderat votierte schließlich einstimmig dafür, die Zahlungen nach dem vorgestellten Modell zu leisten.

Samtgemeinde zahlt Essenskosten an Schulen zum Teil

Ebenso einstimmig votierte das Gremium dafür, einen Teil der gestiegenen Kosten für die Mittagsverpflegung an den Schulen der Samtgemeinde zu übernehmen. Der Fachbereichsleiter Steuerung und Service, Wilfried Hebbelamnn, berichtete, dass an den Grundschulen Fresenburg, Ober-/Niederlangen, Sustrum-Moor, Renkenberge/Wippingen und der Erna-de-Vries-Schule jährlich rund 16.200 Mahlzeiten ausgegeben würden. Diese bereite Haus St. Marien zu, bei dem sich die Schulen "gut aufgehoben fühlen". Nach der Anhebung des Essensgeldes von 2,80 Euro auf 3,20 Euro verbleibe noch eine Differenz von 68 Cent je Mahlzeit. Dafür liege nun der Vorschlag vor, dass diesen Betrag künftig die Samtgemeinde zahle. Hebbelmann bezifferte die Gesamtkosten auf jährlich rund 11.000 Euro.


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