Seit 25 Jahren aktiv Senioren-Betreuung in Lathen feiert Jubiläum

Von Michael Sterk

Meine Nachrichten

Um das Thema Lathen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


stmi Lathen. Der Verein Senioren-Betreuung in Lathen bietet seit 25 Jahren Betreutes Wohnen an, um Bürgern im hohen Alter eine Alternative zu Altenheimen ermöglichen.

Durch viele Angebote einen möglichst langen Verbleib in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen, ist laut Vorsitzender Ingrid Wotte das Hauptziel der Senioren-Betreuung. Den Grundstein für den Verein legte der Vorsitzende Heinz Krömer. Wotte berichtete auf dem Festakt, dass Krömer durch Kontakte zu verschiedenen Unternehmern und Politikern besonders in den frühen Jahren viel für das Betreute Wohnen getan habe. Neben dem Vorsitzenden hätten viele andere Helfer sich seit bis zu 25 Jahren am Bestehen des Vereins beteiligt. Die Gründungsmitglieder Heinz Meyer, Anni Meyer, Aloysia Krömer, Josef Sieseke, die stellvertretende Vorsitzende Agnes Heine, Resi Pinkernell sowie Willi Thomes, der seit 25 Jahren als Fahrer für die Senioren-Betreuung zur Verfügung steht, wurden von Wotte für ihr langjähriges Engagement geehrt.

Nachfrage nach Wohnungen groß

Auch bei der Baugenossenschaft Aschendorf-Hümmling bedankte sich die Vorsitzende, da das Unternehmen die Anlage gebaut und im Jahre 1999 erweitert hatte. Wann immer eine Wohnung frei werde, kämen vier bis fünf Anfragen von Interessierten, so Wotte. Aufgrund dessen sei ein weiterer Umbau möglich. Die hohe Nachfrage beruhe auf den vielen Aktionen und Dienstleistungen, die der Verein für die Bewohner vorbereite, so Wotte. Dazu gehörten ein gemeinsames Frühstück, das einmal monatlich stattfindet, gelegentliche Grillfeste sowie Ausflüge, bei denen die Senioren Städte wie Berlin besuchten. Zudem würden jahreszeitliche Feste angeboten und jeder Bewohner erhalte an seinem Geburtstag ein Geschenk. Zudem würden die Senioren bei Notfällen oder Arztterminen vom hauseigenen Fahrer zum Arzt oder ins Krankenhaus gefahren.

Ziele aktualisieren

Für die Zukunft plane der Vorstand, die Ziele des Vereins zu aktualisieren und zeitgemäß zu gestalten. Die Bedürfnisse der Mitbewohner seien die größten Veränderungen, die das Betreute Wohnen in 25 Jahren durchgemacht habe, so Wotte. Es sei heutzutage wesentlich schwieriger, den Wünschen jedes Senioren gerecht zu werden. Eine weitere große Veränderung sei der Rückgang an freiwilligen Helfern. Die Gewinnung neuer Arbeitskräfte sei ebenfalls ein wichtiges Ziel für die Zukunft.

Richard Peters, Leiter des Fachbereichs Soziales beim Landkreis Emsland, kenne die Schwierigkeit, ehrenamtliche Unterstützung für einen Verein zu finden. Jedoch sei die Arbeit im Feld der Altenpflege äußerst wichtig, da der Unterschied in der Menge an alten Menschen im Vergleich zu jungen stetig wachse. „Einer allein kann nicht viel bewirken, es gehören viele, viele Leute dazu“, sagte die Lathener Bürgermeisterin Luise Redenuis-Heber.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN