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09.11.2018, 16:52 Uhr KOMMENTAR

Zum Schulessen in der SG Lathen: Gutes hat seinen Preis

Kommentar von Gerd Schade

Nahrhaft, vitamin- und abwechslungsreich: An der Mittagsverpflegung durch das Haus St. Marien für die Schulen in der Samtgemeinde Lathen gibt es wenig zu mäkeln. Symbolfoto: dpaNahrhaft, vitamin- und abwechslungsreich: An der Mittagsverpflegung durch das Haus St. Marien für die Schulen in der Samtgemeinde Lathen gibt es wenig zu mäkeln. Symbolfoto: dpa

Lathen. Gutes Schulessen wie in der Samtgemeinde Lathen muss seinen Preis haben. Ein Kommentar.

Nahrhaft, vitamin- und abwechslungsreich: An der Mittagsverpflegung durch das Haus St. Marien für die Schulen in der Samtgemeinde Lathen gibt es anders als in vielen anderen Schulkantinen in Deutschland offenbar wenig zu mäkeln.

Dass eine leckere und ausgewogene Mahlzeit ihren Preis haben muss, liegt auf der Hand. Klar ist aber auch, dass der Elternbeitrag nicht weit über dem liegen darf, was für ein selbst gekochtes Essen am heimischen Herd ausgegeben wird.

Mit zunächst 2,80 Euro und dann 3,20 Euro pro Schulessen lag die Samtgemeinde bislang unter dem Bundesdurchschnitt von 3,50 Euro. Aber auch die nun vom Haus St. Marien geforderten knapp 3,90 Euro sind für eine gute Mahlzeit nicht zu viel – vor allem dann nicht, wenn sie täglich frisch zubereitet und nicht Vorgegartes aufgewärmt wird. Beiden – Eltern und Schulträgern – muss gesunde Ernährung von Schülern etwas Wert sein. Insofern ist es nur folgerichtig, dass die Mehrkosten geteilt werden.


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