Ein Bild von Maike Plaggenborg
30.10.2018, 10:55 Uhr KOMMENTAR

Spatenstich für Gemeindesaal Lathen: Es könnte funktionieren

Kommentar von Maike Plaggenborg

Das Gelände rund um den hinteren Teil des Gebäudes an der Marktstraße/Kolpingplatz ist mit Bauzäunen abgesperrt, weil dort nun die Arbeiten für den neuen Anbau für einen Gemeindesaal in Lathen beginnen. Foto: Maike PlaggenborgDas Gelände rund um den hinteren Teil des Gebäudes an der Marktstraße/Kolpingplatz ist mit Bauzäunen abgesperrt, weil dort nun die Arbeiten für den neuen Anbau für einen Gemeindesaal in Lathen beginnen. Foto: Maike Plaggenborg

Lathen. Mit dem Spatenstich am Gemeindesaal fällt der konkrete Startschuss für das Vorhaben, das sich erst noch entwickeln muss. Es könnte funktionieren. Ein Kommentar.

Das Vorhaben, in der Gemeinde Lathen einen Saal für Veranstaltungen mit bis zu 400 Sitzplätzen zu installieren, könnte funktionieren.

Entscheidend für den Erfolg des Projekts, das für Veranstaltungen unterschiedlicher Art von Nutzern gegen Gebühr und der Voraussetzung der Bewirtung durch Gastronomen aus der Samtgemeinde verwendet werden kann, dürfte das Eventmanagement sein.

Aufführungen durch örtliche Theatergruppen oder auch Chöre in allen Ehren: Die muss es geben, und zwar regelmäßig. Vermutlich aber müsste in diesem Fall zusätzlich deutlich großspuriger gedacht werden.

Tritt die Gemeinde als Veranstalter auf, entsteht zwar womöglich zunächst ein finanzielles Risiko. Andererseits aber würden Auftritte von bekannten und gleichzeitig auch bezahlbaren Künstlern die gerade für den Startschuss des Gemeindesaals nötige Aufmerksamkeit beschaffen. So könnte eine positive Bindung zu der Einrichtung entstehen.

Zum Vorhaben gehört aber auch, den Verlauf im Blick zu behalten – inklusive der Akzeptanz in der Bevölkerung und einen möglichen Misserfolg.


Der Artikel zum Kommentar

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN