Festakt und Gewerbeschau Lathener Gewerbegebiet vor 40 Jahren ausgewiesen

Von Birgit Waterloh, 10.09.2018, 14:56 Uhr
Die Firma Bergmann präsentierte auf der Gewerbeschau in Lathen unter anderem ihre „Roll-Packer“, mit denen sich Müll und Abfall in Containern verdichten lassen. Foto: Birgit Waterloh

Lathen/Fresenburg. Mit einer groß angelegten Gewerbeschau haben am Wochenende Unternehmen sowie die Gemeinden Lathen und Fresenburg das 40-jährige Bestehen des Gewerbegebietes Mühlentannen gefeiert.

Startschuss für die Ausweisung des Areals war im Jahr 1978 die Ansiedlung der Versuchsanlage Transrapid. Lathens Bürgermeisterin Luise Redenius-Heber dankte insbesondere Gerd Hugenberg, der daran maßgeblichen Anteil gehabt habe. Auch die Arenbergsche Forstverwaltung, die im Besitz vieler benötigter Flächen war, habe den damaligen Entscheidungsträgern keine Steine in den Weg gelegt.

Seit 1994 interkommunales Gewerbegebiet

Das mittlerweile 95 Hektar große Areal östlich der Bundesstraße (B) 70 wird seit 1994 zusammen mit der Gemeinde Fresenburg interkommunal weiterentwickelt. Als „Glücksfall“ bezeichnete Lathen Bürgermeisterin Redenius-Heber die Entscheidung der Gemeinde Fresenburg, weitere Flächen zur Verfügung zu stellen. Fresenburgs Bürgermeister Gerd Führs erklärte, dass für Interessierte noch genügend Erweiterungsfläche zur Verfügung stehe. „Gerade die mittelständischen, und das sind oft auch familiengeführte Betriebe, sind uns immer willkommen“, betonte Führs. Diese Unternehmen zeichneten sich durch Beständigkeit, Weitsicht, Verlässlichkeit und qualitativ hochwertige Arbeit aus.

International tätige Unternehmen angesiedelt

Kreisrat Marc-André Burgdorf fand anlässlich des Jubiläums ebenfalls lobende Worte: „Ihr habt hier stabile Unternehmen, die den Kreis voranbringen.“ Während die Verwaltung und Politiker lediglich die Rahmenbedingungen schafften, sorgten Unternehmer für Arbeitsplätze. Auch im Gewerbegebiet Mühlentannen seien international tätige Unternehmen angesiedelt. Diese Kraft gelte es den Menschen, insbesondere vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, zu vermitteln.

Martin Schlichter, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, hob die gute Anbindung und Infrastruktur des Gewerbegebietes hervor. „Unternehmen denken langfristig. Hier hat man ihnen den Raum gegeben, den sie benötigen“, so Schlichter. Gewerbegebiete seien die Basis für Wohlstand in der Region.

Zur Gewerbeschau hatten die Unternehmen ihre Betriebe am Sonntag für Besucher geöffnet. Wer nicht so gut zu Fuß war, konnte einen Buspendelverkehr nutzen. Ein buntes Rahmenprogramm mit Oldtimerschau und verschiedenen Ständen rundete die Gewerbeschau ab. Auch Geschäfte aus der Ortsmitte und Vereine waren präsent.

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