Für 624.000 Euro Aus Schützenhaus in Lathen-Wahn wird Dorfgemeinschaftshaus

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Für 624.000 Euro  soll das Schützenhaus im Lathener Ortsteil Wahn saniert und erweitert werden. Symbolfoto: dpa/ArchivFür 624.000 Euro soll das Schützenhaus im Lathener Ortsteil Wahn saniert und erweitert werden. Symbolfoto: dpa/Archiv

Lathen. Aus dem Sport- und Schützenhaus im Lathener Ortsteil Wahn wird ein multifunktionales Dorfgemeinschaftshaus. Das Gesamtinvestitionsvolumen für Sanierung und Erweiterung des in den 1980er-Jahren errichteten Gebäudes umfasst 624.000 Euro.

Wie Gemeindedirektor Karl-Heinz Weber in einem Gespräch mit unserer Redaktion mitteilte, sollen neue Umkleiden geschaffen, die sanitären Anlagen auf Vordermann gebracht und ein weiterer Gemeinschaftsraum geschaffen werden. Zudem soll in dem Haus Platz für derzeit privat gelagerte Archivordner des Heimatvereins entstehen.

Initiator des Vorhabens ist der Heimatvorsitzende und stellvertretende Lathener Bürgermeister Norbert Holtermann (CDU). „Er tut unheimlich viel für die Dorfgemeinschaft“, betont Bürgermeisterin Luise Redenius-Heber (CDU), die sie mit rund 600 Einwohnern angibt, wobei sie die Ortschaften Kathen-Siedlung, Rupennest und Ströhn hinzurechnet. Letztere gehört zu Fresenburg. Bei der Finanzierung hofft die Gemeinde, dass sie den Löwenanteil (bis zu 63 Prozent) aus dem Zile-Programm des Landes Niedersachsen loseisen kann. Zile steht für Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung. Ein weiterer Zuschuss soll vom Landkreis Emsland kommen, und auch die Vereine sollen sich beteiligen. Der Gemeindeanteil soll Weber zufolge bei maximal 20 Prozent liegen.

Wie Redenius-Heber weiter berichtet, war das Dorfgemeinschaftshaus auch eines der Themen bei der jüngsten CDU-Bürgerversammlung mit gut 50 Besuchern gewesen. Die Gespräche dort beschreibt sie als „sehr anregend und positiv“. Unter anderem sei darauf gedrängt worden, dass es mit der Gestaltung des Mehrgenerationenspielplatzes beziehungsweise mit der kompletten Gestaltung des Umfeldes der Erna-de-Vries-Schule endlich losgehe. Die CDU werde in Stammtischform in Zukunft wieder regelmäßig anbieten, mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen, verspricht Redenius-Heber.


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