Polizei sucht Zeugen Lathen: Fische in Stellnetzen qualvoll verendet

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Verendet sind nach Angaben des Fischereivereins Lathen und Umgebung mehrere Fische in diesem Stellnetz. Foto: Fischereiverein Lathen und UmgebungVerendet sind nach Angaben des Fischereivereins Lathen und Umgebung mehrere Fische in diesem Stellnetz. Foto: Fischereiverein Lathen und Umgebung

Lathen. Der Fischereiverein Lathen und Umgebung schlägt Alarm. In der Ems zwischen Lathen und Hilter haben Mitglieder verbotene Stellnetze entdeckt, in denen mehrere Fische qualvoll verendet sind. Der Vorsitzende spricht von „übelster Tierquälerei“. Die Polizei sucht Zeugen.

Wie Werner Kremer, Vorsitzender des Fischereivereins Lathen und Umgebung, am Montag mitteilte, haben aufmerksame Angler des Vereins innerhalb von 14 Tagen zwei Stellnetze von jeweils acht Meter Länge in der schiffbaren Ems in der Nähe des Boot- und Yachthafens Lathen zwischen Lathen und Hilter entdeckt. Zuletzt hätten sie am Sonntagmorgen eines der Netze aus dem Wasser gezogen. Verendet seien insgesamt zwölf Fische – drei Zander, drei Barsche, vier Brassen und zwei Rotaugen.

Kremer weist nicht nur darauf hin, dass es verboten sei, mit Stellnetzen zu fischen. Nach seinen Worten ist es zudem „übelste Tierquälerei. Die Fische verenden elendig“, so der Vereinsvorsitzende. Darüber hinaus besteht Kremer zufolge eine große Gefahr vor allem für den Bootsverkehr, „wenn sich das Netz in der Schraube vom Motor verfängt“.

Der Fischereiverein wird nach Angaben des Vorsitzenden Anzeige gegen unbekannt stellen. Zeugenhinweise nimmt die Polizeidienststelle in Lathen, Telefon 0 59 33/88 47 entgegen.


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