Interessierte willkommen Copter-Treffen bei der Hilter Mühle

Von Gerd Schade

Für ihr Copter-Treffen am Sonntag bei der Hilter Mühle werben Gerd Bruns (links) und Helmut Felthaus. Foto: Gerd SchadeFür ihr Copter-Treffen am Sonntag bei der Hilter Mühle werben Gerd Bruns (links) und Helmut Felthaus. Foto: Gerd Schade

Hilter Bei der Hilter Mühle findet am Sonntag, 12. August 2018, von 15 bis 18 Uhr ein Copter-Treffen statt. Die Organisatoren rechnen mit bis zu 30 Teilnehmern aus den Reihen der Freunde der ferngesteuerten Flugobjekte. Interessierte sind willkommen, den Copter-Piloten bei ihrem Hobby über die Schultern zu schauen.

Wie die Veranstalter Helmut Felthaus aus Lathen und Gerd Bruns (Haren) im Gespräch mit unserer Redaktion mehrfach deutlich machen, geht es ihnen bei dem Treffen auch um Imagepflege der Copter-Freunde. „Wir halten uns strikt an die Gesetze“, versichert Felthaus. Demnach beschränken sich er und Bruns darauf, bei ihren Flügen ausschließlich Luftaufnahmen von Sehenswürdigkeiten zu machen. Ihre Copter sind mit einer Kamera ausgestattet.

„Schwarze Schafe gibt es überall“

Für Felthaus und Bruns steht nach eigenem Bekunden fest, dass sie die zulässige Flughöhe von 100 Metern nicht überschreiten und ebenso wie vorgeschrieben nur in Sichtweite fliegen. Schwarze Schafe gebe es aber leider überall, sagt Felthaus, der seinem Hobby seit fünf Jahren frönt. Dadurch würde aber das Ansehen aller Copter-Piloten beschädigt. Die Organisatoren erwarten bis zu 30 Gleichgesinnte aus Norddeutschland. Außer Fachgesprächen stehen auch Flüge auf dem Programm.

Das Hobby ist übrigens nicht ganz billig. Felthaus zeigt ein Modell, das nach seinen Worten rund 1500 Euro kostet. Auch das Exemplar, das Bruns demonstriert, kostet neu etwa 1000 Euro. Dabei fällt es optisch deutlich kleiner aus. Ihre Copter werden mit Akkus betrieben.

Betrieb 2017 neu geregelt

Das Bundesverkehrsministerium hat im vergangenen Jahr den Betrieb von Drohnen, worunter auch Flugmodelle wie Copter fallen, neu geregelt. Demnach müssen beispielsweise alle Flugmodelle und unbemannten Luftfahrtsysteme ab einer Startmasse von 250 Gramm mit Plakette, Name und Adresse des Eigentümers gekennzeichnet sein, damit im Schadensfall der Halter schnell festgestellt werden kann. Für Fluggeräte ab zwei Kilogramm ist zudem ein Kenntnisnachweis erforderlich. Verboten ist das Überfliegen „sensibler Bereiche“ wie Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften, Kliniken, Flugplätzen und ihrer Umgebung, Menschenansammlungen, Justizvollzugsanstalten, Industrieanlagen und Naturschutzgebieten sowie in der Regel auch über Wohngrundstücken. Das Luftrecht unterscheidet zwischen unbemannten Luftfahrtsystemen (nur gewerbliche Nutzung) und Flugmodellen. Letztere sind privat, sie dienen also der Sport- und Freizeitgestaltung.


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