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Wechsel auf Fahrtrichtung Süden Baustelle auf A31 zwischen Lathen und Dörpen im Zeitplan

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Die Arbeiten an der Sanierung der Autobahn 31 zwischen den Anschlussstellen Lathen und Dörpen liegen im Zeitplan. In Kürze wird mit der Erneuerung der Fahrspur Richtung Süden begonnen. Foto: Daniel Gonzalez-TepperDie Arbeiten an der Sanierung der Autobahn 31 zwischen den Anschlussstellen Lathen und Dörpen liegen im Zeitplan. In Kürze wird mit der Erneuerung der Fahrspur Richtung Süden begonnen. Foto: Daniel Gonzalez-Tepper

Lathen/Dörpen. Die Sanierung der Autobahn 31 zwischen Lathen und Dörpen liegt im Zeitplan. Ab nächster Woche wechseln die Arbeiter auf die Fahrspur in Richtung Süden. Die Fahrbahn in Nordrichtung ist soweit fertig saniert.

Seit März wurde zunächst an der Fahrspur in Richtung Emden gearbeitet, seitdem fließt der gesamte Verkehr jeweils einspurig auf der Fahrspur in Richtung Süden/Oberhausen. Bereits Ende Juni konnten die eigentlichen Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn abgeschlossen werden, seitdem werden die Schutzeinrichtungen, also vornehmlich die Leitplanken, aufgebaut und die Absperrungen für die Baustelle versetzt, berichtet Cord Lüesse, Leiter der zuständigen Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Osnabrück auf Anfrage.

Anschlussstelle Lathen wird zeitweise gesperrt

"Voraussichtlich ab der kommenden Woche soll dann aber der Verkehr vollständig auf die Fahrtrichtung Emden verlegt und mit den Straßenbauarbeiten in der Richtungsfahrbahn Oberhausen begonnen werden", berichtet Lüesse weiter. Das bedeute, dass die Baustelle auf der A 31 auch weiterhin mit jeweils nur einem Fahrstreifen je Fahrtrichtung vorhanden ist. "Die Anschlussstelle Lathen muss darüber hinaus in der Fahrtrichtung Oberhausen voraussichtlich von Ende September bis Ende Oktober gesperrt werden", so der Behördenleiter. Über Details werde man noch rechtzeitig informieren. 

Mitte April war im Baustellenbereich ein mit Schotter beladener Lastwagen umgekippt. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt. Auswirkungen auf den Baufortschritt hatte dieser Unfall kaum, er war durch Wochenendarbeit nachgeholt worden.

Ende der Bauarbeiten im Januar 2019

Der Abschluss der gesamten Sanierungsmaßnahme ist planmäßig für Januar 2019 vorgesehen. Insgesamt ist der Abschnitt der A31, der derzeit erneuert wird, rund zehn Kilometer lang. Auch die Brückenbauwerke in diesem Abschnitt werden saniert. Die größte Herausforderung bei einer derart großen Baustelle war die Bewältigung der Massen an Baustoffen beim Ausbau der vorhandenen Fahrbahn und dem Einbau der neuen Asphalt- und Frostschutzschichten. Die Baukosten, die vom Bund getragen werden, belaufen sich auf insgesamt rund 25 Millionen Euro. Hauptauftragnehmer ist die Firma Oevermann aus Münster, die Brücken saniert die Firma Befatech aus Bremen.


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