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Gute Nachrichten aus Rathaus Arbeiten im Lathener Schulzentrum laufen auf Hochtouren


Lathen. Auf Hochtouren laufen derzeit die Arbeiten in der alten Realschule und in der ehemaligen Grundschule. Zwar werden wohl nicht alle Arbeiten pünktlich erledigt werden können, dennoch gibt es gute Nachrichten aus dem Rathaus.

Über den Stand der Bauarbeiten in den beiden Gebäuden informierte Gemeindedirektor Karl-Heinz Weber in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. Beim Umbau der ehemaligen Realschule, in welche die Grundschule einziehen wird, konnte Weber zunächst gute Nachrichten verkünden. „Die Handwerker sind auf einem guten Wege, den Zeitplan einzuhalten.“ Der Einzug kann demnach zum Schuljahresbeginn im August erfolgen. Ursprünglich war sogar ein Einzug im Frühjahr geplant, jedoch hatte es Probleme mit Asbest in Teilen der Decke gegeben, sodass die Arbeiten etwa drei Wochen ruhen mussten und zunächst eine „Freimessung“ notwendig war, wie Weber noch einmal erläuterte.

Im gesamten Gebäude sind alle Decken und Böden erneuert worden, die Wände wurden gestrichen, eine moderne LED-Beleuchtung wurde angebracht, jeder Unterrichtsraum erhielt ein Smartboard, die Sanitärbereiche wurden kernsaniert. Auch die Fenster wurden energetisch saniert und erhielten eine Verschattungsanlage. Der Anbau eines Fahrstuhls ist in Planung.

Gebäude für neues Krippenhaus

Nicht wie geplant zum neuen Kindergartenjahr im August vollständig fertig gestellt werden kann Weber zufolge das ehemalige Grundschulgebäudes an der Straße Heidswiemoor. Dort wird wie mehrfach berichtet ein neues Krippenhaus mit drei Gruppen und 45 Plätzen für unter Dreijährige entstehen. Zum neuen Kindergartenjahr werden zunächst zwei Gruppen einziehen. Auch in diesem Gebäude wurde jeder Raum neu gestaltet, sodass ein „Neubaustandard“ entsteht. Der Gemeinderat hatte sich beim Krippenhaus für den Namen „Kleiner Purzelbaum“ entschieden.

Betrieb der Krippe kann trotzdem zum 1. August starten

Auf Nachfrage stellte Daniela Köttker vom Büro des Gemeindedirektors am Dienstag fest: „Die Krippe kann trotzdem wie geplant zum 1. August in diesen Räumlichkeiten starten, da es sich dann lediglich nur noch um Bauarbeiten handelt, die dem Betrieb nicht entgegenstehen.“ Eine Übergangslösung sei also weder bei der neuen Grundschule noch bei der Krippe erforderlich. Der Spielplatz im Außenbereich der neuen Krippe befinde sich laut Weber „in Vorbereitung“.


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