Knapp 30 Vorschläge Suche nach Namen für neue Kita in Lathen vertagt

Von Kristin Hermann

In dem Gebäude der bisherigen Grundschule Lathen, die in den früheren Realschulkomplex umzieht, richtet die Gemeinde zwei Krippengruppen ein. Foto: Maike Plaggenborg/ArchivIn dem Gebäude der bisherigen Grundschule Lathen, die in den früheren Realschulkomplex umzieht, richtet die Gemeinde zwei Krippengruppen ein. Foto: Maike Plaggenborg/Archiv

Lathen. Ab August sollen die ersten beiden Krippengruppen in der neuen Lathener Kindertagesstätte einziehen. Einen Namen für die Einrichtung gibt es allerdings noch nicht.

An Ideen mangelt es in dem Namensfindungsprozess nicht. Knapp 30 Vorschläge sind bis Ende Januar bei der Samtgemeindeverwaltung in Lathen eingegangen. Über einen Aufruf im „Lathener Blättken“ waren Bürger, Kindergärten und die Grund- und Oberschulen aufgerufen, sich an dem Prozess zu beteiligen. Schließlich ist es bis zur Eröffnung im Sommer nicht mehr lange. Die neue Kita wird dann in das Gebäude der bisherigen Grundschule Heidswiemoor ziehen.

Die Vorschläge wurden in der jüngsten Ausschusssitzung für Jugend, Sport und Soziales vorgestellt. Darunter sind Ideen wie „Rappelkiste“, „Sonnenkinder“ oder „Zwergenwelt“. Eigentlich sollte der Ausschuss sich in der Sitzung intensiver mit den Vorschlägen beschäftigen und zumindest Empfehlungen für die Ratssitzung im Juni erarbeiten, aber dieser Punkt wurde noch einmal vertagt.

Kindergarten Purzelbaumwünsch sich Einigkeit

Das dürfte vor allem auch an dem Beitrag von Erzieherin Cora Stroot gelegen haben, die in der Sitzung den Standpunkt des kommunalen Kindergartens Purzelbaums vortrug.

Wie berichtet, werden in der neuen Kita, deren Trägerschaft die Gemeinde übernimmt, ab August erst einmal nur Krippengruppen untergebracht. Neben neuen Kindern sollen dort auch unter Dreijährige aus dem Kindergarten Purzelbaum betreut werden. „Uns wäre es deshalb wichtig, dass der Name in Verbindung zu uns steht“, sagte Stroot. „Wir sehen uns selbst als eine Einheit.“

Für die Ausschussmitglieder schienen die Argumente einleuchtend. Sie wollen mit diesen Anregungen nun in ihre jeweiligen Fraktionssitzungen gehen. Schon jetzt sind unter den Einreichungen Vorschläge dabei, die passen könnten, falls der Rat den Wünschen nachkommen will, darunter: „Der kleine Purzelbaum“ und „Purzelbaum-Minis“. „Letztendlich muss bei der Ratssitzung im Juni entschieden werden“, sagte Gemeindedirektor Karl-Heinz Weber (CDU).