Höhe der Anliegerbeiträge noch unklar Straßensanierung im Lathener Ortskern läuft

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Zu einer Stippvisite auf der Baustelle trafen sich (von links) Manuel Buchwald (SG Lathen), Stefan Koers (Firma Schmitz), Thomas Honnigfort, Heinz Kremer (SG Lathen), Gerd Thünemann (stellvertretender Bürgermeister), Hans Liesen (SG Lathen) und Karl-Heinz Weber. Foto: Gerd SchadeZu einer Stippvisite auf der Baustelle trafen sich (von links) Manuel Buchwald (SG Lathen), Stefan Koers (Firma Schmitz), Thomas Honnigfort, Heinz Kremer (SG Lathen), Gerd Thünemann (stellvertretender Bürgermeister), Hans Liesen (SG Lathen) und Karl-Heinz Weber. Foto: Gerd Schade

Lathen. Im Lathener Ortskern ist die Sanierung eines Teilstücks der Großen Straße angelaufen. In weiteren Abschnitten werden ein weiterer Teil der Großen Straße sowie ein Stück der Gartenstraße instandgesetzt. Die Höhe der Anliegerbeiträge steht noch nicht fest.

Über den Anteil werde in der nächsten Ratssitzung im Juni entschieden, sagte Gemeindedirektor Karl-Heinz Weber bei einem Pressetermin auf der Baustelle. Bislang sei lediglich klar, dass Anliegerbeiträge erhoben würden.

Der Abschnitt im Zuge der Großen Straße zwischen der Kampstraße und der Kreuzstraße ist seit Anfang Mai für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Sichergestellt ist aber, dass sowohl die Anlieger zu ihren Grundstücken kommen als auch die Kunden der Supermärkte wie Lidl und Aldi die Parkplätze zu den Geschäften ansteuern können.

„Das war Bedingung“, betonte Thomas Honnigfort vom Harener Planungsbüro Honnigfort & Brümmer, das die Bauleitung innehat. Bauausführendes Unternehmen ist die Firma Schmitz aus Neubörger. Honnigfort spricht von einer „großen Baumaßnahme im Ortskern von Lathen – sowohl, was Volumen, Größenordnung und Komplexität betrifft“.

Gesamtkosten von 810.000 Euro

Erneuerung und Sanierung der Großen Straße und der Gartenstraße sind mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 810.000 Euro veranschlagt. Den Löwenanteil (etwa 750.000 Euro) trägt die Gemeinde, den Rest die Samtgemeinde (SG). Wie Weber erläutert, ist die SG finanziell beteiligt, weil im Zuge der Sanierung auch die Abwasserbeseitigung erneuert wird. Das sei eine Aufgabe der Samtgemeinde. Weber zufolge wird die in den 1960er-Jahren installierte Mischwasserkanalisation in Regen- und Schmutzwasser getrennt. Dafür werden neue Rohre verlegt.

Bereits abgetragen ist die obere Fahrbahndecke. „Wir haben den Asphalt komplett rausgenommen“, erklärt Honnigfort. Auch die Gehwege werden nach seinen Worten neu angelegt, die Fahrbahn von fast zehn auf etwa sechs Meter Breite verkleinert. Im Gegenzug werden die Fußwege verbreitert.

Arbeiten bis August 2018

Die Arbeiten am jetzigen Teilstück der Großen Straße sollen bis August abgeschlossen sein, danach wird der Abschnitt bis zur Straße „Am Bahnhof“ in Angriff genommen. Dann folgt auf einer Strecke von etwa 150 Metern die Instandsetzung der Gartenstraße. Dort werden Fahrbahn und Fußweg auf einer Ebene gepflastert. Die Gesamtfertigstellung der Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten ist für Mitte Oktober vorgesehen.


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