Fahrbahn Richtung Süden wird ab Juli saniert Bauarbeiten der A 31 zwischen Lathen und Dörpen im Zeitplan

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Die Bauarbeiten auf der A 31 zwischen Lathen und Dörpen sind in vollem Gange und liegen im Zeitplan.Symbolfoto: Sven Hoppe/dpaDie Bauarbeiten auf der A 31 zwischen Lathen und Dörpen sind in vollem Gange und liegen im Zeitplan.Symbolfoto: Sven Hoppe/dpa

Lathen/Dörpen. Die Bauarbeiten auf der A 31 zwischen Lathen und Dörpen sind in vollem Gange. Wie ist es um den Zeitplan auf der Baustelle bestellt? Kann die Fertigstellung zum Januar 2019 gehalten werden? Unsere Redaktion hat bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Osnabrück nachgefragt.

Seit März laufen die Arbeiten an der A31. Von Grund auf erneuert wird die Fahrbahn auf einer Länge von etwa zehn Kilometern. Zudem werden mehrerer Brückenbauwerke saniert. Auf Nachfrage teilte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit, dass die Arbeiten voll im Zeitplan lägen und bis zum Januar 2019 abgeschlossen sein sollen.

Alte Fahrbahn fast komplett abgetragen

Zuletzt hatte ein Unfall auf der Baustelle, bei dem ein mit Schotter beladener Lastwagen umgekippt war, für Aufsehen gesorgt. Der Fahrer wurde hierbei schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die dadurch entstandene Verzögerung im Baufortschritt sei durch Wochenendarbeit nachgeholt worden, erklärt die Straßenbaubehörde. Aktuell ist bis auf ein Reststück von 2000 Metern, auf dem noch die Asphaltschicht und die Verfestigung entfernt werden muss, die alte Fahrbahn abgetragen worden. Hier werden nun die Frostschutzschicht und anschließend die Asphaltschutzschichten aufgebracht.

Fahrtrichtungswechsel im Juli

Mitte Juli soll die Fahrbahn Richtung Norden fertiggestellt sein und anschließend mit der Sanierung der in Richtung Süden führenden Trasse begonnen werden. Bei der etwa zehn Kilometer langen Baustelle sei die Bewältigung der Massen die größte Herausforderung, teilt die Behörde mit. „Damit ist sowohl der Ausbau der vorhandenen Fahrbahn als auch der Einbau der neuen Asphaltschichten inklusive der Frostschutzschicht als am aufwendigsten anzusehen. Die Baukosten, die vom Bund getragen werden, belaufen sich auf insgesamt rund 25 Millionen Euro. Hauptauftragnehmer ist die Firma Oevermann aus Münster, die Brücken saniert die Firma Befatech aus Bremen.

Weitere Teilstrecken sollen saniert werden

Geht es nach den Plänen der Straßenbaubehörde, soll nach Fertigstellung im Januar 2019 der nächste Teilabschnitt saniert werden. Hierbei handele es sich um die Strecke zwischen den Schlussstellen Twist und Geeste und im Anschluss daran die Strecke Geeste – Wietmarschen. In beiden Fällen stünde eine Grundsanierung an. Allerdings hat das Bundesministerium diesen Plänen noch nicht zugestimmt.


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