Aquarell-Ausstellung in Lathen Die Schönheit der Natur auf Papier festgehalten

Von Jennifer Kemker

Die Ausstellung „Die Schönheiten unserer Natur“ eröffneten (von links) Luise Redenius-Heber, Helmut Wilkens, Künstlerin Doris Flügel und Daniela Köttker im Haus des Gastes in Lathen. Foto: Jennifer KemkerDie Ausstellung „Die Schönheiten unserer Natur“ eröffneten (von links) Luise Redenius-Heber, Helmut Wilkens, Künstlerin Doris Flügel und Daniela Köttker im Haus des Gastes in Lathen. Foto: Jennifer Kemker

Lathen. Die Liebe zur Natur und die Bewahrung der Schöpfung wird in den rund 50 Bildern deutlich, die Künstlerin Doris Flügel aus Sustrum im Haus des Gastes in Lathen ausstellt. Noch rund einen Monat werden die Aquarelle „Die Schönheiten unserer Natur“ dort zu sehen sein.

Bereits ihr Großvater Johannes Flügel war Kunstmaler. Und auch ihr Onkel Ernst Flügel malte. Doris Flügel schaute ihm nach eigenen Worten früher oft beim Öl-Malen in der alten Werkstatt zu. „Wenn ich Farben erleben kann, vergesse ich alles um mich herum“, sagt die Künstlerin.

Das exakte Zeichnen lernte die Künstlerin während ihrer Ausbildung als Bauzeichnerin. Nachdem sie später Bautechnikerin wurde und Architektur studierte, konnte sie ihre Kreativität wieder im Fach Gestaltung ausleben, wie sie berichtete.

Die ausgestellten Aquarelle zeigen nach den Worten von Kunsthistorikerin Viola Tallowitz-Scharf klassische Landschaftsszenen,Architektur und Blumen. Zunächst schein das Malen von Aquarellen leicht zu sein. Doch durch die sanfte Vermischung der Farben sei es schwierig, im Nachhinein etwas zu korrigieren. „Es braucht viel Übung und Erfahrung, um solche Bilder zu malen“, sagt die stellvertretende Leiterin der Papenburger Kunstschule Zinnober.

Die Blumenbilder sind laut Tallowitz-Scharf teilweise frei entworfen. Sie sind eine Mischung von Abstraktion und Realismus. Auf besonderem Untergrund wurden zudem Segelschiffdarstellungen gemalt. Auf 60 mal 30 Zentimeter großen Fliesen malte Flügel mit blauer Farbe detailreiche Schiffe. „Insgesamt zeigen die Werke die Individualität der Künstlerin und die Vielfältigkeit der Natur“, so die Kunsthistorikerin.