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01.03.2018, 06:13 Uhr KOMMENTAR

Zum Kunstrasenplatz in Lathen: Ein Bau hätte viele Vorteile

Kommentar von Daniel Gonzalez-Tepper

Auf der Sportanlage zwischen Nieder- und Oberlangen ist an einen regulären Spielbetrieb derzeit nicht zu denken. Von einem Kunstrasenplatz in Lathen würden alle Vereine in der Samtgemeinde profitieren. Foto: Daniel Gonzalez-TepperAuf der Sportanlage zwischen Nieder- und Oberlangen ist an einen regulären Spielbetrieb derzeit nicht zu denken. Von einem Kunstrasenplatz in Lathen würden alle Vereine in der Samtgemeinde profitieren. Foto: Daniel Gonzalez-Tepper

Lathen. Ein Kunstrasenplatz in Lathen hätte zweifelsohne viele Vorteile. Ein Kommentar.

Es ist nicht der erste Winter, in dem an einem regulären Trainings- und schon gar nicht an einen Spielbetrieb zu denken ist. Ein Problem, mit dem nicht nur die Sportvereine in der Samtgemeinde an der Ems zu kämpfen haben.

Ein Blick nach Sögel verdeutlicht das Problem. Dort ist das Gedränge am Kunstrasenplatz an der Schlaunallee, dem ersten dieser Art im nördlichen Emsland, aktuell sehr groß. Er ist einer der wenigen, der aktuell genutzt werden kann. Kaum hat eine Mannschaft ihr Training oder ihr Spiel beendet, folgt bereits die nächste Truppe und will den Platz nutzen.

Kunstrasenplätze sind zwar mit etwa 700.000 Euro teurer als Naturrasenplätze, sind dafür aber viel resistenter, was das Wetter angeht und die jährlichen Folgekosten sind niedriger. Daher ist der Wunsch, für mehr solcher Spielflächen im Dreieck Lathen, Papenburg und Werlte zu sorgen durchaus nachvollziehbar.

Interessant werden wird, wie der Landkreis und die Kreispolitik entscheiden werden, sollten tatsächlich Lathen und Papenburg zeitgleich einen Antrag auf Förderung im Jahr 2019 stellen, was sich abzeichnet.


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