„Haltezonen für Elterntaxis“ „Kiss-and-ride“-Zone entsteht an Lathener Schule

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Am Busbahnhof der Grund- und Oberschule Lathen soll eine „Kiss-and-ride“-Zone entstehen. Foto: Maike PlaggenborgAm Busbahnhof der Grund- und Oberschule Lathen soll eine „Kiss-and-ride“-Zone entstehen. Foto: Maike Plaggenborg

Lathen. Der Schulausschuss der Samtgemeinde (SG) Lathen hat in seiner Sitzung die Gestaltung des Umfeldes der Grund- und Oberschule Lathen im Zuge des Umbaus beschlossen. Auch der Busbahnhof soll erneuert werden – inklusive einer „Kiss-and-ride“-Zone.

„Der Busbahnhof entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen“, sagte SG-Bürgermeister Karl-Heinz Weber (CDU). Der Landkreis habe bereits seine Zustimmung zum Umbau gegeben und begrüße das Vorhaben. Der Busbahnhof solle an der bisherigen Stelle bleiben. Es sollen Halteplätze für sechs Fahrzeuge geschaffen werden. Von dort aus seien alle Eingänge günstig zu erreichen, so Weber weiter.

Als „zwingend notwendig“ benannte er „Haltezonen für Elterntaxis“, die auch als „Kiss-and-ride“-Zonen bezeichnet werden. Dort können die Eltern ihre Kinder absetzen und sich verabschieden. Es gehe nicht, dass Eltern warten, bis die Kinder in die Schule hineingegangen seien. Finanziell könne die Umgestaltung des Bahnhofsbereichs durch die Landesnahverkehrsgesellschaft gefördert werden. Nicht beteiligen aber werde diese sich an den Fahrradständern, so Weber weiter.

Die werden „aber trotzdem auch neu gestaltet“. Ebenfalls erneuert werde der Lehrerparkplatz. „Er soll rückwärtig Richtung Freibad erweitert werden.“ Für die Lehrer der Grundschule, die ab dem Schuljahr 2018/2019 im Gebäude der früheren Realschule untergebracht werden soll, bleibt der bestehende Parkplatz.

Schulgelände soll eingezäunt werden

Weiter informierte Weber über die Einzäunung des Schulgeländes, die weitestgehend vorgesehen ist, „um so Schäden durch Vandalismus vorzubeugen“, heißt es in der Beschlussvorlage. Allerdings sollen bestimmte Wege offen bleiben. Das verschaffe einen Zugang zu Fördermöglichkeiten. „Das wäre bei einer geschlossenen Anlage nicht der Fall“, sagte Weber. Auf Nachfrage eines Ausschussmitgliedes antwortete der SG-Bürgermeister, dass die Sportanlage nicht stets geöffnet bleiben wird.

„Wenn wir die Anlage öffnen, tun wir uns als Schulträger keinen Gefallen.“ In dem Fall könnten „Sachen passieren, die wir nicht wollen“. Weiter stehe eine teilweise Neuverlegung der Schulhofpflasterung und Entwässerungsrinnen sowie der die Erneuerung beziehungsweise Aufwertung von Spielplatzbereichen an. Angedacht ist, im Laufe des Jahres möglichst viele Teile zu realisieren, so Weber.

Für die in der Sitzung vorgestellten Maßnahmen sprach sich der Rat bei zwei Enthaltungen aus. Teil des Beschlusses ist es außerdem, dass die Arbeiten ausgeschrieben werden und die Verwaltung „im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel beziehungsweise bereitzustellender Mittel im Nachtragshaushalt“ einen Anbieter mit dem günstigsten Angebot beauftragt.

(Weiterlesen: Baustopp nach Austritt von Asbeststaub in Lathener Schule)


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