„Ist nicht selbstverständlich“ Samtgemeinde Lathen bedankt sich bei 184 Wahlhelfern

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Die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden sowie die Mitarbeiter des Fachbereiches Finanzen und Ordnung bedankten sich stellvertretend für die 184 Wahlhelfern bei Helena Rolfes, Bernhard Rößing, Gerold Anneken und Jessika Mauer (mit Präsenten, von links). Foto: Andrea SchmeesDie Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden sowie die Mitarbeiter des Fachbereiches Finanzen und Ordnung bedankten sich stellvertretend für die 184 Wahlhelfern bei Helena Rolfes, Bernhard Rößing, Gerold Anneken und Jessika Mauer (mit Präsenten, von links). Foto: Andrea Schmees

Renkenberge. Die Samtgemeinde (SG) Lathen hat sich bei 184 ehrenamtlichen Wahlhelfern bedankt, die bei der Kommunalwahl 2016 sowie der Bundestags- und Landtagswahl 2017 auf SG-Ebene im Einsatz waren.

Während einer Feierstunde im Renkenberger Gemeindesaal sprach Samtgemeindebürgermeister Karl-Heinz Weber (CDU) gemeinsam mit seinen Bürgermeisterkollegen der Mitgliedsgemeinden Fresenburg, Lathen, Niederlangen, Oberlangen, Renkenberge und Sustrum seinen Dank aus. Rund 130 Wahlhelfer waren nach Mitteilung der Samtgemeinde der Einladung zu dem „Dankeschön-Abend“ gefolgt.

Keine Werbeaktionen nötig

Weber zufolge sei sich die Verwaltung bewusst, dass ein solches freiwilliges Mitwirken nicht selbstverständlich ist und man dies dankbar anerkenne. Gerade die Zeit ist nach Worten des SG-Bürgermeisters ein hohes Gut für alle Bürger geworden. Besonders an Sonntagen, an denen die Wahlen stattfinden, habe man oft auch private Verpflichtungen. Daher sei die Politik sehr dankbar dafür, dass die Helfer ohne große Werbeaktionen immer wieder für vollständig besetzte Wahlvorstände sorgen würden.

Wahllokale kaum noch in Gaststätten

Weber berichtete zudem über frühere Wahlen, die er seit seinem Dienstantritt in Lathen im Jahr 1981 begleitet habe. In den ersten Jahren seien alle Wahllokale in Gaststätten untergebracht worden. Dies habe sich laut Weber im Laufe der Jahre aufgrund geänderter Vorschriften, aber auch zur besseren und zügigeren Durchführung der Wahl, geändert. Derzeit befinde sich nur noch das Wahllokal in Melstrup in einer Gaststätte. Die anderen Wahllokale befinden sich in öffentlichen Gebäuden sowie in Oberlangen-Moor in einem Privathaus. Der SG-Bürgermeister erinnerte zudem an lange Wahlnächte. Spitzenreiter sei hier eine Kommunalwahl gewesen, bei der die Rathaustüren erst um 5.30 Uhr geschlossen wurden.

Jüngste und ältester Helfer geehrt

Er dankte den Wahlhelfern für die schnelle und gewissenhafte Arbeit ebenso wie den Mitarbeitern im Rathaus für die Vorbereitung, Schulung und Durchführung der Wahlen. Besonders bei Kommunalwahlen gehören Weber zufolge dazu auch die Präsentation der Ergebnisse im Rathaus und im Haus des Gastes, die in den letzten Jahren immer auf großes Interesse stoßen.

Fachbereichsleiter Helmut Wilkens dankte stellvertretend mit Helena Rolfes sowie Bernhard Rößing den ältesten sowie mit Jessika Mauer und Gerold Anneken den jüngsten Wahlhelfern innerhalb der Samtgemeinde.


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