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„Mut tut gut!“ Wellendorfer Kolpinggedenktag mit Jubilarehrungen

Von PM. | 09.12.2015, 17:01 Uhr

Der 150. Kolpinggedenktag des Internationalen Kolpingwerkes stand unter dem Leitwort: „Mut tut gut.“ Der Vorsitzende Werner Wiesner begrüßte zahlreiche Mitglieder zu diesem Zukunftsthema des Kolpingwerkes Deutschland.

„Wir wollen praktische Antworten auf die sozialen Probleme der Menschen geben, mit denen wir uns verbunden fühlen“, sagte Ehrenvorsitzenden Helmut Wöbeking. Diesem Anspruch fühlten sich die Kolpinger gerade in heutiger Zeit durch die zahlreichen Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten dieser Welt verpflichtet: „Integration darf für uns kein Lippenbekenntnis bleiben.“ Wöbeking zitierte aus dem Kolping-Lied: „,Da tat er sein Haus auf und rief uns hinein‘, hat seit der Gründung des Kolpingwerkes einen besonderen Stellenwert in unserem Verband. Vor diesem geschichtlichen Hintergrund sind wir den Flüchtlingen aus den Krisenregionen dieser Welt aus humanitären Gründen auch als örtlicher Verband im Sinne unseres Gründers Adolph Kolping verpflichtet.“

In seiner Laudatio zur Jubilarehrung für 25-, 60- und 65-jährige Mitgliedschaft dankte Werner Wiesner ausdrücklich den drei Jubilaren dafür, „dass von euch ein wichtiger Beitrag für unser Sozialwesen geleistet wurde“. 

Ehrungen

Die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft und Engagement wurden von dem Präses der Kolpingsfamilie, Monsignore Rainer Lewald und Werner Wiesner vorgenommen. Eine Ehrenurkunde für 25-jährige Mitgliedschaft im Kolpingwerk wurde dem Kolpingbruder Heinz Hollewedde überreicht.

Mit einer Urkunde für 60-jährige Mitgliedschaft wurde Herbert Sierp geehrt.

Mit besonderer Freude erfolgte die Aushändigung der Urkunde an Heinz Nobbe, der bereits 65 Jahre dem weltweiten Kolpingwerk angehört.

Zusammenfassung

Beim diesjährigen Kolpinggedenktag erfolgte durch den Ehrenvorsitzenden Wöbeking eine visuelle Zusammenfassung des diesjährigen Kolpingtages unter dem Leitwort: „Mut tut gut“. Dieser nationale Kolpingtreff vom 18. bis 20. September in Köln habe mit über 15000 Besuchern aus ganz Deutschland in Köln zu vielen relevanten Themen aus Gesellschaft und Politik Position bezogen und zukunftsweisende Akzente für das Kolpingwerk entwickelt.