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Musik, Comedy und gute Laune Rund 300 Jecken bei bunter Wellendorfer Karnevalsfeier

Von Luca Kleine Heitmeyer | 12.02.2017, 16:15 Uhr

Eine abwechslungsreiche Mischung aus Comedy, Musik und Schauspiel gab es am Samstagabend bei der Karnevalsfeier der SG Hankenberge-Wellendorf. Rund 300 Jecken verlebten in der aufwendig geschmückten Wellendorfer Sporthalle einen durchweg heiteren Abend.

Insgesamt 14 verschiedene Show-Acts konnten die Organisatoren der SG Hankenberge-Wellendorf den bestens gelaunten Gästen präsentieren. In Kooperation mit dem Schützen- und Heimatverein hatten sie die Feier auf die Beine gestellt. „Der Großteil der auftretenden Künstler und Gruppen kommt direkt aus Wellendorf“, erklärte Mitorganisator Silvio Mrohs.

„Heide Witzka„

Das gilt auch für Hannelore Borkowski, die mit ihrem Alter Ego „Heide Witzka“ komödiantisch von den Tücken des Älterwerdens berichtete. Ihr Tipp: „Cool altern“. Dafür müsse man nur früh genug anfangen, gegenzusteuern. „Botox im Kindergarten, Fettabsaugen zur Kommunion und für die bestandene Führerscheinprüfung gibt‘s neue Hupen“, so ihr Geheimrezept gegen das Altern.

Waghalsig ging es bei den Turnerinnen der SG Hankenberge-Wellendorf zu. Unter dem Motto „James Bond“ zeigten die jungen Frauen halsbrecherische Einlagen und anspruchsvolle Akrobatik. Zusätzliche Dramatik verliehen dem Auftritt spannungsgeladene Filmmusik und eine besondere Kostümierung. Die Turnerinnen trugen allesamt vermummende Sturmhauben.

Närrische Gerichtsverhandlung

Eine närrische Gerichtsverhandlung inszenierten der aktuelle Schützenthron und seine Gefolgschaft. Das Verfahren sollte klären, wer der Vater der Drillinge ist, die die Klägerin kürzlich zur Welt gebracht hat. Weil die in Frage kommenden Männer eine mögliche Vaterschaft jedoch kollektiv abstritten, gleichzeitig aber nicht ausschlossen, intimen Kontakt zu der Klägerin gehabt zu haben, gestaltete sich die Aufklärung des Falles zur Erheiterung des Publikums schwierig.

Für gute Stimmung in der Wellendorfer Sporthalle sorgte auch die Dütetaler Blaskapelle um Dirigent Andreas Lux. Mit bekannten Klassikern wie Paul Kuhns „Es gibt kein Bier auf Hawaii“ versetzen sie die rund 300 Jecken an den Tischen gleich mehrmals am Abend in Schunkellaune.

Mehr Programm, mehr Zuschauer

Die Wellendorfer Karnevalsfeier fand jetzt zum dritten Mal statt. Die Kapazitäten und der Programmumfang wurden im Vergleich zu den Vorjahren deutlich erhöht. Die Organisatoren meldeten einen klaren Zuschaueranstieg. „Die Leute nehmen die Veranstaltung super an. Das bestärkt uns in der Idee, auch in Zukunft in einem solch großen Rahmen zu feiern“, freute sich Silvio Mrohs. Künftig soll die Karnevalsparty alle zwei Jahre stattfinden.