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Jahresversammlung Kolpingfamilie Borgloh blickt besorgt in die Zukunft

Von PM. | 19.02.2015, 14:51 Uhr

Wie neue, junge Mitglieder gewonnen werden können, war Thema bei der 83. Generalversammlung der Kolpingfamilie Borgloh. Dazu begrüßte Dieter Pope laut Mitteilung neben 23 Mitgliedern auch Pfarrer Robert Wagner und Diakon Michael Schockmann.

Zunächst wurde der verstorbenen Mitglieder und dem vor einigen Tagen verstorbenen früheren Präses Rüdiger L. Weth gedacht.

Bei den Wahlen ins Leitungsteam wurde Monika Buschermöhle für zwei Jahre zur Kassiererin gewählt. Nach jahrelanger Arbeit als Kassierer stand Günter Temmeyer nicht wieder zur Wahl. Johannes Kaumkötter wurde zum Schriftführer gewählt. Zu neuen Mitgliedern im Leitungsteam bestimmte die Versammlung Hubert Baumann, Franz-Josef Strubberg und Heinrich Buschermöhle. Den turnusmäßig ausscheidenden Kassenprüfer Martin Kappelmann ersetzt Bernhard Möller. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

60 Jahre Treue zum Kolpingwerk halten Hubert Schweer und Alfons Niermann, Herbert Schröder und Günter Temmeyer sind seit seit 50 Jahren dabei. Johannes Kaumkötter dankte den Jubilaren im Namen des Leitungsteams und hob hervor, dass alle auch in verantwortungsvoller Vorstandsarbeit der Kolpingfamilie mitgemacht haben. Den Jubilaren wurden Urkunde, Ehrennadel und ein Weinpräsent überreicht.

Die Höhepunkte im Vereinsjahr 2014 waren etwa der Josefstag der Kolpingfamilien im Pfarreienverbund und Kloster Oesede, der Kolping-Seniorentag in Bremen, die Kreuztracht in Lage, die Maiandacht gemeinsam mit dem Kirchenchor Cäcilia am Schwesternhaus und der Vortrag von Prof. Sigmar Wittig „Faszination Raumfahrt“. 

Die Kolpingfamilie schaut allerdings sehr besorgt in die Zukunft. Johannes Kaumkötter: „Die Ideale Adolph Kolpings scheinen in der heutigen Zeit sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen und jungen Familien keinen Nährboden mehr zu finden.“ Das Leitungsteam will in der nächsten Zeit das Gespräch mit den Hauptamtlichen und den Gruppenleitern suchen, um junge Menschen neu für eine Mitarbeit in der Kolpingfamilie zu motivieren.