BUND in Eppendorf aktiv Neues Leben auf einer alten Wiese in Eppendorf

Alteisen: Der BUND- Trecker ist von der Naturschutzstiftung gefördert worden- extensive Wiesen vertragen keine großen Schlepper. Foto: Matthias BeckwermertAlteisen: Der BUND- Trecker ist von der Naturschutzstiftung gefördert worden- extensive Wiesen vertragen keine großen Schlepper. Foto: Matthias Beckwermert

Hilter. Der BUND Kreisgruppe Osnabrück und der Verein Umweltschutz und Lebenshilfe aus Melle haben jetzt mit den ersten Wiesenschnitt der neuen BUND-Weise in Eppendorf begonnen. Ganz reibungslos verlief der Einsatz nicht.

“Um die reichhaltige Tierwelt nicht zu schädigen wird die Wiese mit einem Balkenmäher gemäht“, erläuterte BUND-Kreisgruppengeschäftsführer Matthias Beckwermert. Um die Entwicklung der Insekten zu gewährleisten, werde zudem möglichst spät im Jahr gemäht. ( Weiterlesen: BUND bewirtschaftet Wiese in Hilter-Eppendorf)

Abschnitt für Abschnitt

„Wir werden nun abschnittsweise die Wiese weiter bearbeiten, vor allem die Randbereiche neigen schon zur Verbuschung, was das Ende einer Wiese einläutet.“ Mit dem vereinseigen Trecker und einen Handbalkenmäher haben Kai Behncke aus Melle und Matthias Beckwermert mit seinem Team schon nach vier Stunden aufgeben müssen: Beide Mäher zeigten technische Probleme.

Nach der Reparatur geht es weiter

Nach der Reparatur wird es weitergehen. Ziel sei eine artenreiche Wiese in einer Landschaft, die von intensiver Landwirtschaft geprägt ist. Die beiden Vorsitzenden aus Melle (Umweltschutz und Lebenshilfe) und Osnabrück (BUND), Behncke und Josef Hugenberg sind sich sicher: „Wiesen und Blühstreifen sind ein entscheidender Faktor, um Artenvielfalt und Biotopvernetzung zu realisieren.“


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