Gemeinde vertagt Entscheidung Ausschuss in Hilter berät über Beteiligung an Lernstandort Noller Schlucht

Wie es am Lernstandort Noller Schlucht künftig mit der Finanzierung weitergeht, ist noch nicht geklärt. Die Südkreisgemeinden wollen sich auf ein Modell einigen. Foto: David EbenerWie es am Lernstandort Noller Schlucht künftig mit der Finanzierung weitergeht, ist noch nicht geklärt. Die Südkreisgemeinden wollen sich auf ein Modell einigen. Foto: David Ebener

Hilter. Wie geht es weiter mit dem Lernstandort Noller Schlucht? Das Thema ist nicht neu und über die Bezuschussung durch die Südkreisgemeinden und die Stadt Melle wurde bereits im vergangenen Jahr beraten. Doch zu einer Einigung kam es bisher nicht.

Die Beteiligung in Form einer Gesellschaft ist kein Thema mehr, da ist man sich offenbar einig. Laut der Gemeinde Hilter wird derzeit nach einem anderen Finanzierungsmodell gesucht. Einzelheiten sind aber noch nicht geklärt. Der Lernstandort wird laut Gemeindeverwaltung aktuell durch den Landkreis Osnabrück auf seine Wirtschaftlichkeit geprüft. Ein Ergebnis ist noch nicht bekannt.

Hilter will sich beteiligen

Die Stadt Dissen will sich als Standortkommune mit einem Zuschlag in Höhe von jährlich 40.000 Euro an dem Lernstandort beteiligen. Auch Hilter will die Einrichtung künftig unterstützen – mit rund 8600 Euro für die Jahre 2017, 2018 und 2019. Die Höhe der Zuschüsse der einzelnen Gemeinden richtet sich nach den teilnehmenden Jugendlichen aus den Kommunen. Es soll aber nicht zu einer Mehrbelastung für Hilter kommen, falls sich eine Gemeinde gegen die Bezuschussung entscheiden sollte.

Entscheidung vertagen

Tragfähig wird das Finanzierungsmodell laut Verwaltung erst, wenn sich alle Gemeinden für einen bestimmten Zeitraum zu einer Beteiligung verpflichten. Das Modell scheitert immer dann, wenn eine Gemeinde einen anderslautenden Beschluss fasst. Da die Lage noch unklar ist, hat sich der Sozialausschuss in Hilter einstimmig dafür ausgesprochen eine Entscheidung zu vertagen. Im nächsten Sozialausschuss voraussichtlich im April wird das Thema wieder auf der Tagesordnung stehen.


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