Englisch lernen im Schnee Native-Speaker-Woche an der Oberschule Hilter

Von Danica Pieper

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Für die Abschlusspräsentation der Native-Speaker-Woche hatten die Schüler unter anderem eine Modenschau vorbereitet. Foto: Danica PieperFür die Abschlusspräsentation der Native-Speaker-Woche hatten die Schüler unter anderem eine Modenschau vorbereitet. Foto: Danica Pieper

Hilter. Englisch, Englisch, Englisch hieß es in der vergangenen Woche für die Achtklässler der Oberschule Hilter in Borgloh. Zwei Muttersprachler waren zu Gast und animierten die Schüler mit zahlreichen Aktivitäten, frei zu sprechen.

Der Besuch der englischen Muttersprachler ist mittlerweile ein fester Bestandteil im Kalender der Oberschule. „Es geht darum, Sprachhemmnisse abzubauen, vor allem im Hinblick auf die mündlichen Prüfung in Klasse 10“, erklärte Englischlehrerin Birgit Rahe. Die Achtklässler verbrachten die gesamte Schulwoche mit den Native Speakers von „Mein Schulprojekt“ . Martin Nicholls aus England und Phil Gamble aus den USA hatten zahlreiche Aktionen vorbereitet, die die Schüler vor allem zu einer Sache animieren sollte: Frei zu sprechen, ohne Zensurendruck. Die beiden Gruppen kochten gemeinsam, machten Sport, spielten Spiele und organisierten eine Stadttour durch Hilter. Am Ende des jeweiligen Tages gab es noch eine Schneeballschlacht. (Weiterlesen: Englisch mit Muttersprachlern – Native-Speaker-Woche in der Oberschule Hilter 2016)

Abschlusspräsentation

Den Abschluss der Native-Speaker-Woche bildet traditionell eine Präsentation, die die Achtklässler für ihre Mitschüler vorbereiten. Diese war stark von Castingshows beeinflusst: Nicholls‘ Gruppe hatte eine „Magic Show“ vorbereitet, in der die Akteure schlechte Zaubertricks zeigen, und eine „Fashion Show“, bei der die Jungs mit Perücke und falschen Brüsten über die Bühne in der Aula stolzierten. Gambles Gruppe zeigte eine Talentshow, in der die Schüler schlechte Witze erzählten, tanzten und einen Gangsta-Rapsong darboten – der sich als „Barbie Girl“ von Aqua entpuppte. Außerdem hatten die Schüler ein Video über ihre Woche gedreht. Als Dank überreichten die Achtklässler Nicholls und Gamble zum Abschied etwas Schokolade, während die beiden Muttersprachlern ihnen Zertifikate aushändigten. „Denkt daran, zu üben“, erinnerte Nicholls die Jugendlichen. (Weiterlesen: So tickt die Oberschule Hilter)

Schüler hatten viel Spaß

Luisa (13), Maren (13), Kathrin (14) und Celine (13) hatten viel Spaß an der außergewöhnlichen Woche. „Das war richtig lustig“, meinte Maren. Ständig Englisch zu sprechen, sei am Anfang etwas seltsam gewesen: „Es ging schon, aber man musste sich erst daran gewöhnen“, berichtete Celine. Die Schüler hätten sich jedoch gegenseitig geholfen, sodass es mit der Verständigung gut klappte. Den Kontakt zu Muttersprachlern bewerteten die Schülerinnen positiv: „Das ist etwas anderes, es von jemandem zu hören, der von dort kommt“, meinte Luisa. Rahe zufolge schlägt sich die Woche auch im Unterricht nieder: „Man merkt das sofort. Die Schüler lassen sich auf die Sprache ein.“

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