Schulbesichtigung für künftige Schüler Quirlige Show an der Oberschule Borgloh

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Hilter. Mit einem zweistündigen Showprogramm voll Musik, Sketchen, Gedichten, Tanz und Akrobatik gaben die Schüler der Oberschule ihrer Vorfreude auf Weihnachten am Montagabend vitalen Ausdruck. Die eingeladenen Viertklässler und ihre Eltern, die zuvor schon eine bestens organisierte Schulbesichtigung erlebt hatten, kamen aus dem Staunen nicht heraus.

Über den guten Besuch der Veranstaltung freute sich auch Schulleiterin Heike Oberkötter, die schon im Vorjahr dafür gesorgt hatte, dass die traditionelle „Weihnachtsshow“ aus dem schulinternen Alltag stärker in den Fokus der Eltern und der Öffentlichkeit tritt. „Wir müssen unser Licht nicht unter den Scheffel stellen“, meinte die Pädagogin. In ihrer kurzen Begrüßung verglich sie das Engagement der Schüler mit dem Leuchten einer brennenden Kerze: Zwar werde die Kerze durch das Brennen kürzer, doch sei das allemal besser, als unangezündet im Karton zu liegen und vergessen zu werden. (Rückblick: Bunte Weihnachtsshow 2015 – Oberschüler in Hilter begeistern ihr Publikum mit Humor)

Der Zipfel, der Zapfel...

Jede Klasse beteiligte sich auf ihre Weise an der Show. Ob „Lieber, guter Weihnachtsmann“, Eichendorffs „Markt und Straßen sind verlassen“ oder „der Zipfel, der Zapfel, der knusprige Apfel“ – die Gedichtvorträge zeigten, dass sich die Schüler gern mit dem kommenden Fest beschäftigt hatten. Da gab es das selbsterstellte „Weihnachts-ABC“, Sketche mit Wichteln und Weihnachtsmänner in großer Zahl und natürlich Musik. Zur weihnachtlichen Einstimmung sang der Schulchor; auch ein karaokemäßiges Mitsingangebot zum Dauerbrenner „Last Christmas“ stand auf dem Programm. Verschiedene tänzerische und Ballett-Darbietungen erfreuten durch ihre humoristische oder akrobatische Qualität.

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Am Nachmittag vor der Weihnachtsshow hatten Kinder und Eltern der 4. Klassen Gelegenheit gehabt, die Oberschule Hilter kennenzulernen. Schüler des 9. und 10. Jahrgangs führten die Gäste in kleinen Gruppen durch die naturwissenschaftlichen Räume, den Werkraum und den Kunstraum, den Computerraum, die Bücherei, die Küche und natürlich auch in die Klassenzimmer.

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Der Griff zum Lötkolben

An vielen Stellen wurden die Kinder zum Experimentieren oder Mitmachen aufgefordert. So bot Techniklehrer Frank Potthoff an, sich am Lötkolben zu versuchen. „Das ist dann der Einstieg in das Verständnis elektrischer Schaltungen“, erklärte er den begleitenden Eltern. Im Kunstraum konnten die künftigen Neuen ihre Wünsche künstlerisch gestalteten und in der Französischklasse erwartete sie ein kleines Theaterstück in der noch unverständlichen Sprache.

Alle Fragen zum Lehrplan und darüber hinaus wurden gern beantwortet. „Wir sind eine Schule, in der ab der 6. Klasse ein sehr differenziertes Angebot bereitgehalten wird, sodass alle Stärken eines Schülers gezielt gefördert und etwaige Schwächen ausgeglichen werden können“, betonte die Schulleiterin. Eine Option bei der Wahl des in Klasse 9 anstehenden Schwerpunkt-Profils ist übrigens die Schülerfirma „Kiosk“, die am Montag einen kleinen Imbiss vorbereitet hatte, an dem sich alle kleinen und großen Besucher nach dem Rundgang für die Weihnachtsshow stärken konnten. Mehr aus Hilter im Netz


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