Lichtermeer in Hilter Rund 1400 Besucher beim Renkenörener Seefest

Von Stefanie Preuin

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Hilter. Mit einer unschlagbaren Mischung aus funkelnden Lichtern, lauschigen Plätzen und Kulinarischem punktete der Heimatverein Borgloh auch in diesem Jahr. Trotz kalter Temperaturen kamen rund 1400 Besucher zum 10. Renkenörener Seefest am Wochenende.

Zur Begrüßung streckte Engelsfigur „Nike“ von Bernd Obernüfemann den Besuchern die Flügel entgegen, dahinter strahlte der See im bunten Lichtermeer. 14 Tage hatten die 40 ehrenamtlichen Helfer des Heimatvereins Borgloh Unkraut gejätet, die Technik installiert und kleine Zelte aufgebaut.

Bunte Illumination

112 Strahler sorgten für bunte Illumination, etliche Lichterketten erhellten die Wege rund um den See und führten zu Köstlichkeiten. „Unsere Asia-Nudeln mit Scampis sind besonders beliebt“, erzählte Patricia Mc Cracken-Ellerweg. Vom Stand des Gasthauses Ellerweg bot sich den Besuchern ein wunderbarer Blick auf das schwimmende Fackelkreuz, das Heimatvereinsmitglied Friedel Stegmann zu Wasser ließ.

Fontänenorgel

Der eigentliche Höhepunkt aus dem Baukasten des Heimatvereins, war aber die Fontänenorgel. „Die Konstruktion ist ganz einfach und störunanfällig. Es braucht nur einen Trecker, eine Pumpe, Feuerwehrschläuche, Seewasser und Scheinwerfer“, berichtete Pressewart Manfred Hagemann. Fontänenorganist Friedel Stegmann legte einen Riemen auf die Orgel, sodass das Spiel mit dem Wasser auch vom anderen Ufer gut zu sehen war. Den besten Ausblick hatte sich Sabine Rohlmann auf der „Baumelbank“ gesichert. „Die schönen Plätze und eine sehr entspannte Atmosphäre macht das Seefest aus“, so die Dissenerin.

Zum Bedauern von Klaus Raßfeld, der sich um die Lichtinstallation kümmerte, kamen wegen der Feuchtigkeit nicht alle Lichter zum Einsatz. Aber die Grundstimmung trübte das kaum. Zu „Born to be wild“ und handgemachter Musik der 60er Jahre, gespielt von der Band „Mersey Sounds“, tanzten sich die Besucher warm und nippten am Cocktail „Sex at the sea“. „Wir sind mit einer bunt zusammen gewürfelten Truppe hier. Die „Ramontik“ ist trotz des Wetters wieder spürbar“, scherzte Thomas Hagemeyer aus Kloster Oesede.

Feuerwerk am Samstagabend

Mit dem schillernden Feuerwerk am Samstagabend wurde das Seefest aber noch nicht für beendet erklärt. Neben Dekorationen von Stifterin und dem „guten Geist des Sees“ Ingeburg Thomas, verputzten die Besucher am Sonntag 60 Torten und Kuchen, tranken unzählige Liter Kaffee und lauschten der „Blechreiz Company“. „Wir haben ein gutes Kaffeemanagement, 80 Liter in einer Partie schaffen wir“, versprach Manfred Hagemann. Besonders aufreizend sagte danach die Skulptur „Tschüss“ von Hans-Gerd Ruwe auf Wiedersehen und heißt die Besucher im nächsten Jahr wieder Willkommen.


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