Schulentlassung 2015 Hilteraner Oberschüler erhalten ihren Abschluss

Von Danica Pieper

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Stolz präsentieren die 44 Hilteraner Oberschüler ihre Abschlusszeugnisse. Foto: Danica PieperStolz präsentieren die 44 Hilteraner Oberschüler ihre Abschlusszeugnisse. Foto: Danica Pieper

Hilter. Große Freude, aber auch ein paar Tränen zeigten die 44 Realschüler, die jetzt in der Oberschule Hilter in Borgloh ihre Abschlusszeugnisse erhielten. Bevor Lehrer und Schüler nach sechs gemeinsamen Jahren getrennte Wege gingen, schwelgten sie auf der Entlassungsfeier noch einmal in Erinnerungen.

„Ganz so weit ist es noch nicht“, erklärte der stellvertretende Schulleiter Ralf Ackermann, nachdem der Schulchor mit „Wenn es Zeit wird zu gehen“ die Abschlussfeier eröffnete. Denn bevor die Oberschule Hilter ihre Schützlinge entließ, stand noch die Vergabe der Abschlusszeugnisse auf dem Programm.

„Mit eurem ersten Schulabschluss habt ihr den Grundstein gelegt für alles spätere im Leben“, sagte Marc Schewski zu den Schülern. In seiner Rede betonte Hilters Bürgermeister immer wieder, welch große Leistung die Jugendlichen mit Abschluss der Realschule vollbracht haben und präsentierte zur Veranschaulichung einige Mathematikaufgaben aus dem Lehrplan. Gleichzeitig erklärte Schewski, dass Zeugnisse nicht alles im Leben seien: „Wichtiger ist, dass man seinen eigenen Weg sucht.“

Zwei Drittel beginnen Ausbildung

44 Realschüler machten in diesem Jahr ihren Abschluss, wovon 15 den erweiterten Realschulabschluss erhielten, der zum Besuch eines Gymnasiums berechtigt. „Damit seid ihr leider nur knapp unter dem langjährigen Mittel“, sagte Schulleiter Reinhardt Wüstehube. Es gab jedoch auch einige Punkte, bei denen sich der Jahrgang alles andere als durchschnittlich erwies: Während in den vorherigen Jahrgängen der Großteil auf eine weiterführende Schule wechselte, beginnen diesmal zwei Drittel der Schüler eine betriebliche Ausbildung. Daneben waren es in diesem Jahr überwiegend Jungen, die den erweiterten Realschulabschluss erwarben. Jahrgangsbeste waren Lena Fellhölter mit einem Notendurchschnitt von 2,06 und Sebastian Flacke mit einem Durchschnitt von 2,13.

Ziel erreicht

Zum Abschluss hatten sowohl die Schüler als auch ihre Klassenlehrer Tim Meinen und Hilde Jahns Diashows vorbereitet, die zeigten, wie sich die Absolventen verändert haben, seit sie 2009 erstmals die damalige Realschule betraten. Die Schüler dankten ihren Lehrern für ihre Geduld und Ausdauer, obwohl sie sicher manchmal kurz vor dem Nervenzusammenbruch gestanden hätten. „Wir sind am Ziel, die Lehrer sind am Ende“, scherzte Schülervertreter Eddy Wachtel. Schulleiter Wüstehube wünschte seinen Schützlingen für die „Ruderfahrt ins Leben“ drei Dinge: „Eine Handbreit Wasser unterm Kiel, keine Stromschnellen und immer leichten Rückenwind.“


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