Einsatz bei miesem Wetter Klimawald-Pflanzaktion der Naturschutzstiftung in Hilter

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Sie ließen sich von Nässe und schneidendem Wind nicht die gute Laune verderben: die teilnehmenden Schüler des Gymnasiums Melle zusammen mit den Projektbeteiligten. Foto: Christoph BeyerSie ließen sich von Nässe und schneidendem Wind nicht die gute Laune verderben: die teilnehmenden Schüler des Gymnasiums Melle zusammen mit den Projektbeteiligten. Foto: Christoph Beyer

cby Hilter/Melle. Reichlich Regen und böiger Wind empfingen die 25 Schüler des Meller Gymnasiums bei der Klimawald-Pflanzaktion in der Hankenberger Düteaue.

„Das war heute absolut extrem, schlimmer konnte
das Wetter gar nicht sein“, bemerkte Horst Wietig
vom Waldpädagogikzentrum Ahlhorn. Gemeinsam mit Wolfgang Marks, stellvertretendem Geschäftsführer der Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück und Stiftungs-Projektbetreuerin Birgit Hesselkamp, koordinierte er die Aktivitäten an diesem ungemütlichen Tag.

Eigens waren die Schüler mit einem Bus vom Lernstandort Noller Schlucht in Dissen aus angereist. Dort hatten sie zuvor eine Unterrichtseinheit zum Thema Klimawandel absolviert. Auf dem durchweichten Grund des rund ein Hektar großen Wiesengrundstücks in der Düteaue griffen Sie im Anschluss zum Spaten und pflanzten zahlreiche Stieleichen und Erlen.

Die Pflanzaktion steht in Verbindung mit dem Umweltbildungsseminar des Lernstandortes zum Thema „Biodiversität und Nachhaltigkeit“. Abschließende Höhepunkte bilden jeweils die Klimawald-Aufforstungsaktionen der Naturschutzstiftung des Landkreises. Es war der letzte von sechs Pflanztagen, bei denen insgesamt tausend Bäume ins Erdreich gesetzt wurden. Neben dem Meller Gymnasium waren in dieser Zeit auch die Oberschule Hasbergen und die Johannes-Vincke-Schule Belm beteiligt.

Einige der Schüler sind als Klimabotschafter an ihren Schulen aktiv. Ihre Ausbildung zu Multiplikatoren wird vom Waldpädagogikzentrum Ahlhorn in Zusammenarbeit mit der Naturschutzstiftung gestaltet. Bereits im Frühjahr dieses Jahres wurden in einer ersten Aufforstungsaktion 1400 Bäume gepflanzt.

Bereitgestellt wurde das Wiesenareal von der Hankenberger Familie Schwienheer, die im vergangenen Jahr zu den Preisträgern des Naturschutzpreises der Stiftung zählte. Nicht zuletzt dank der finanziellen Unterstützung der Naturschutzstiftung wird ein vielfältiges Biotop auf dem Gelände entstehen. Doch auch das Engagement der beteiligten Schüler sei von zentraler Bedeutung, hob stellvertretender Stiftungsgeschäftsführer Wolfgang Marks hervor und dankte den Anwesenden für ihren beherzten Einsatz.


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