Rund 1000 Besucher Fest am Renkenörener See in Borgloh

Von Danica Pieper

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Hilter. Zeitweise gab es am Samstag an den Ufern des Renkenörener Sees kein Durchkommen mehr. Grund dafür war das alljährliche Seefest des Heimatvereins Borgloh, der das Gewässer zum neunten Mal in ein buntes Lichtermeer verwandelt hatte. Etwa 1000 Besucher kamen, um sich das Spektakel aus Farben und Musik anzusehen.

„Was ist hier denn los?“, fragte ein kleines Mädchen verwundert angesichts der vielen Autos, die auf dem Feld neben dem Renkenörener See standen. „Na, es ist doch Seefest!“, antwortete ihr Großvater.

Nicht nur für Borgloher ist die alljährliche Feier eine feste Größe: „Unsere ersten Gästen waren eine Familie aus Wallenhorst“, berichtete Ludger Spiegelburg vom Borgloher Heimatverein, der das Fest organisiert hatte. Auch in diesem Jahr hatten die Freiwilligen den See wieder mit unzähligen bunten Lichtern geschmückt, die in der Abenddämmerung eine besondere romantische Stimmung erzeugten.

Sitzplätze heiß begehrt

Da ist es nicht verwunderlich, dass gerade die Sitzplätze in Ufernähe heiß begehrt waren. Aber auch die vielen verwinkelten Ecken des Geländes sowie Weinlaube und Cocktailbar luden zum Verweilen ein.

Zahlreiche Besucher nutzten auch die Gelegenheit, sich die 22 Skulpturen von Künstlern aus der Region anzuschauen, die der Heimatverein rund um den See aufgestellt hatte. Für die musikalische Untermalung waren in diesem Jahr die „Mersey Sounds“ zuständig: Mit Hits aus den Sechzigern und Siebzigern wie „Johnny B. Goode“, „I’m a Believer“ oder „Heartache Tonight“ begeisterte das Quintett seine Zuschauer. Dass die ursprünglich aus dem Harz stammende Gruppe beim Seefest zu Gast war, liegt an Gitarrist Siegfried Lux, der selbst Mitglied des Borgloher Heimatvereins ist. „Jedes Jahr gibt es eine andere Musikrichtung, und da Rock und Beat bisher noch nicht vertreten waren, hat man uns gefragt, ob wir hier spielen wollen“, so Lux. Den Musikern gefiel das ungewöhnliche Ambiente: „Einfach super“, sagte Lux. Und Keyboarder Hans Hartwig ergänzte: „Schön, und so zwanglos. Die Leute können um den See wandeln oder bei der Musik stehen bleiben.“

Fester Bestandteil des Seefestes war auch in diesem Jahr die Wasserorgel von Vereinsmitglied Heinz Meyer zu Bergsten mit ihren farbigen Fontänen, zudem ergänzte am späten Abend ein Feuerwerk das Lichtermeer am See. Am Sonntag ging das Seefest dann in die zweite Runde: Während auf der Bühne die Blechreiz-Company aus Wellingholzhausen swingte, entspannten die Gäste mit Kaffee und Kuchen am Seeufer.


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